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Unser Verwöhnprogramm |
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| Unsere Gastgeberin überließ Rosi und mir das Schlafzimmer, Hildegard bekam das Kinderzimmer ( nur ihr war es möglich ohne größere Probleme den Raum zu betreten *kicher - unmittelbar hinter der Türe stand nämlich ein Klavier und links von der Türe das Umbaubett und somit ließ sich die Türe nur einen Spalt breit öffnen). Unsere Gastgeberin bettete sich auf dem Sofa im Wohnzimmer. | |||
| Morgens, wenn wir aus dem Bad kamen, war bereits der Tisch im Wohnzimmer gedeckt. Zuerst mussten wir einen Kaffeelöffel Honig nehmen und dann ein Glas Wasser trinken. Anschließend gab es Kaffee und eine Aufschnittplatte mit Rumaer Spezialitäten lockte zum Zugreifen. Zur Verdauung gab es dann Sliwowitz und als Nachtisch (schon beim Frühstück) noch eine Platte mit süßen Leckereien. Natürlich fehlte auch eine Riesen-Obstschale nicht, denn Mila hatte einen eigenen Garten und ich habe selten so leckere Weintrauben gegessen! Wir lebten wie "Gott in Frankreich" (oder wie die "Made im Speck") . | |||
| Wenn wir morgens die Wohnung verließen, hatte uns Mila immer schon Obst und Leckereien eingepackt, die wir mitnehmen mussten. | |||
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| Und da gab es ja noch meine kleine Freundin, die ich in der Anlage vor dem Haus getroffen habe. | |||
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Sie war einfach süß, die Kleine, und wirklich zutraulich und verschmust. Und sie hatte doch soviel Ähnlichkeit mit meiner kleinen Sheila.... | ||
| Mit Helena war ausgemacht worden, dass wir pro Person/pro Nacht € 15,-- bezahlen sollten. Als wir am letzten Abend Mila das Geld geben wollten, gab es einen längeren Disput, da sie sich weigerte von "ihren Gästen Geld anzunehmen". | |||
| Wir blieben aber hartnäckig und haben ihr jeder € 80,-- auf den Tisch gelegt. | |||
| Nun entwickelte Mila eine rege Betriebsamkeit
und stellte uns noch Geschenke zusammen u.a. ein großes Glas Honig, 1 Liter
Sliwowitz, ein Häkeldeckchen usw., usw. sie wollte, dass wir eine Erinnerung
an Sie mitnehmen.
Ich werde die Tage in Ruma in bester Erinnerung behalten, nicht zuletzt wegen der großen Gastfreundschaft, die uns entgegen gebracht wurde. |
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