| Einweihungsfeier der Gedenkstätte | ||
| für die Toten im Lager "Svilara" | ||
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In Sremska Mitrovica wurde ein Denkmal für die Deutschen, die im Lager Svilara von 1945 bis 1947 gestorben sind, errichtet |
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| „ Die Völker, Menschen und Staaten haben sich in der Vergangenheit gegenseitig viel Schlechtes angetan. Die Errichtung eines Denkmals für die ums Leben gekommenen Deutschen soll der Aussöhnung dienen. Wir wünschen nicht, dass sich die schlechten Sachen wiederholen und deshalb müssen wir uns unserer Vergangenheit erinnern. Die Perioden der Verbrechen aufgedeckt und sich mit ihnen auseinandergesetzt, können wir einen neuen positiven Weg beschreiten. | ||
| Mit dem heutigen Akt übergeben wir die schlechten Geschehnisse aus der Vergangenheit erneut der Öffentlichkeit, aber nicht mit dem Ziel, den alten Hass zu entflammen, sondern um einen Punkt hinter diese schweren Ereignisse zu setzen. Sich dieser Zeiten erinnernd schaffen wir eine Grundlage, uns zur Zusammenarbeit und zu allem Positiven, das in jedem Menschen besteht, zuzuwenden. | ||
| Das deutsche und das serbische Volk haben in der Geschichte schon mehrmals zusammen gearbeitet und mehrmals sich gegenseitig das beste Gesicht gezeigt. Durch das Denkmal können wir sagen, dass wir die schlechte Vergangenheit hinter uns lassen und uns einer besseren Zukunft zuwenden wollen, sagte Dr. Nenad Lemajic; im Namen der Gemeinde Mitrovica bei der Feierlichkeit am vergangenen Wochenende anlässlich der Aufstellung des Denkmals für die in der Svilara umgekommenen Donauschwaben. Das Denkmal wurde im katholischen Friedhof Sremska Mitrovica errichtet, als Zeichen der Erinnerung an die Donauschwaben, die in diesem Internierungs- und Zwangsarbeitslager von August 1945 bis Mai 1947 ums Leben gekommen sind. | ||
| An der Einweihung des Denkmals haben auch die Vertreter (Repräsentanten) der deutschen und österreichischen Botschaft, der Gemeinde Sremska Mitrovica, Alt-Pasowa (Stara Pazova), des Verbandes der Donauschwaben, der deutschen Vereine und Verbände in Serbiens, der Wojwodina, Kroatiens und Slowenien, sowie auch die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche teilgenommen. | ||
| Die Errichtung dieses Denkmals unterstützen der Bundesverband der Donauschwaben aus der Bundesrepublik Deutschland, der Weltdachverband der Donauschwaben und die Direktion für den Ausbau der Stadt Sremska Mitrovica“. | ||
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Die Übersetzung des in der „Danas“ erschienen Artikels, geschrieben von J. Zurkovic, übernahm Andreas Müller aus Reutlingen, der das Gymnasium in Ruma besuchte und daher mit den Gegebenheiten sehr vertraut ist. |
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