Kalvarienberg

 
 

im katholischen Friedhof in Ruma

 
 

 
  Meine Oma hat mir, wenn sie von Ruma sprach, immer vom Kalvarienberg erzählt. Wie schön er sei, mit der kleinen Kapelle und dann konnte man die Treppenstufen zu einem großen Steinkreuz hinauf gehen, wie seinerzeit bei der Kreuzigung. Ich war natürliche sehr gespannt, wovon meine Oma so geschwärmt hat.  
  Am ersten Tag in Ruma gingen wir geschlossen zum Friedhof und Pfarrer Tovilo hielt eine kurze Andacht zum Gedenken an unsere toten Vorfahren, die hier beerdigt waren.  
     
 

 
     
 

Natürlich nutzten wir die Gelegenheit und suchten nach bekannten Namen auf den Grabsteinen. Aber es waren nicht mehr allzu viele alte Gräber vorhanden.

 
  Ich war ein wenig enttäuscht, denn ich wollte doch meine Eltern und Großeltern "symbolisch" nach Hause bringen. Dazu hatte ich mir zu Hause bereits auf Bildgrösse 15 x 9 Fotos von meinen Großeltern und die beiden Sterbebildchen meiner Eltern kopiert und eingerahmt und wollte diese am Kalvarienberg hinterlassen. Daraus konnte nun nichts werden, da der Kalvarienberg nicht mehr betreten werden darf  
     
 

 
     
   
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Durch eine Mitreisende bin ich dann darauf aufmerksam gemacht worden, dass an einer Seitenwand des Kalvarienberges ein Grabstein mit dem Namen Linzner sei.

 
 

 

 
 

 
     
  Jetzt habe ich ein weiteres Rätsel, das ich entwirren muss. Auf dem Grabstein war der Name Mathias Linzner zu lesen und die Jahreszahl 1820 - das könnte somit der Grabstein von unserem Stammvater sein.. außerdem war noch der Name Elisabeth zu entziffern und soviel ich in Erfahrung gebracht habe, war er in zweiter Ehe mit Elisabeth Kessler verheiratet... (Der Sohn meiner Cousine  wird versuchen die Schrift leserlicher zu machen. Ich bin schon sehr gespannt )  
 

 

 
 

Jedenfalls fand ich dass dieser Grabstein ein idealer Platz, für das Bild meiner Angehörigen war.

 
   

 
 

 

 
 

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