Katzenliebe          

 

Ich habe zwar schon als Kind immer mit Katzen zu tun gehabt, aber ich hätte trotzdem nie gedacht, dass ich mir mal selber eine anschaffe.

Eines Tages jedoch kam meine Tochter plötzlich mit einem Nymphensittich an, dem sie unbedingt das Sprechen beibringen wollte. Das ging dann stundenlang so: „Charly sag Charly… Charly sag Charly….“ Ich konnte es schon nicht mehr hören. Aber alle Mühe war vergeblich Charly wollte einfach nicht sprechen.

Eines Tages lag bei Charly im Käfig ein Ei, was uns einigermaßen verblüffte. Also auf zum Tierarzt – dort wurde uns dann bestätigt, dass Charly eine Charlotte sei.

Meine Tochter verlor dann bald die Geduld, weil Charlotte einfach nicht sprechen wollte, das einzige was sie machte war schrecklichen Radau, wenn im Fernsehen Blasmusik lief. (hat eben guten Geschmack bewiesen *lach)

3 Monate nach Charly (den Namen behielten wir bei) hielt dann Kathinka Einzug bei uns. Meine Einwände fegte meine Tochter mit den Worten hinweg: „Du hast damit gar nichts zu tun…. Ich mache alles und kaufe auch alles ein was Kathinka braucht!“

Kathinka auf Andys Kopf

Kathinka gefällt es auf Andys Kopf

Sie hielt Wort, sie hat sich sehr liebevoll und sehr fürsorglich um ihre Tiere gekümmert, bis, ja bis sie an den Chiemsee zog. Die Tiere sollten vorerst bei mir bleiben und sie wollte sie später nachholen.

Zwischenzeitlich hatte ich mich aber so an die Tiere gewöhnt, dass mir vor dem Tag graute, da meine Tochter die Tiere zu sich holen wollte. Es kam dann aber doch anders, denn meine Tochter merkte, dass sie Kathinka nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen konnte und Charly hätte es ohne seine Spielkameradin Kathinka auch nicht ausgehalten. Also verblieben die Tiere bei mir.

So waren wir dann jahrelang eine verschworene Gemeinschaft, meine Katze Kathinka, der Nymphensittich Charly und ich – bis Charly sich zuerst einen Flügel brach…. Dadurch konnte er dann nicht mehr richtig fliegen und dann brach er sich auch noch ein Beinchen – und das war für einen Nymphensittich, der eigentlich immer auf der Stange sitzend mit einem Beinchen sein Fressen hielt, sehr schlecht. Der Gang zum Tierarzt bestätigte uns dies und wir mussten ihn einschläfern lassen. Meine Tochter war sehr traurig und Kathinka saß stundenlang unter dem Fenster wo früher der Käfig hing und miaute kläglich. 

Hier einige Fotos meiner Kathinka

     

Langsam beruhigte sie sich, aber ich merkte dennoch, dass sie sich sehr einsam fühlte. Sie war besonders anhänglich und sie miaute immer wenn ich die Wohnung verließ. Da bekam meine Kathinka plötzlich Gesellschaft, weil meine Nachbarin sich einen kleinen Kater anschaffte. Micky und Kathinka waren von Anfang an ein Herz und eine Seele. Micky war und ist aber auch ein prächtiger Kerl. Immer wenn meine Nachbarn an Weihnachten 2  und im August für 4 Wochen nach Italien fuhren, dann war Micky Logiergast bei mir und wenn ich in Urlaub war, war Kathinka Gast nebenan. So vergingen zwei Jahre in Harmonie und Eintracht. 

 Hier einige Fotos von Micky, der Kartons jeder Art heiß und innig liebt !

Als die Tochter meiner Nachbarin in ihre eigene Wohnung umzog, konnte sie Micky nicht mitnehmen, weil er immer nach oben in die alte Wohnung zurück wollte. Also hat sich Debby einen eigenen kleinen Kater mit Namen Kiko angeschafft. Nun hatten wir 2 Kater und meine Kätzin und die drei kamen sehr gut miteinander aus und waren immer in allen 3 Wohnungen zu Hause.    

Hier einige Fotos von Kiko - heute ein "gestandener Kerl"

So vergingen dann die Jahre und Kathinka war zwischenzeitlich bereits das 18.Jahr bei mir, als ich plötzlich feststellte, dass sie das Wasser nicht mehr halten konnte und immer ganz kläglich miaute, wenn die Bescherung ins Körbchen ging. Ich also mit ihr zum Tierarzt und nachdem er sie untersucht hatte, meinte er, es wäre besser für die Katze wenn wir sie einschläfern würden. Ich weigerte mich vehement und nahm meinen Liebling wieder mit nach Hause. Ich hatte eigentlich immer die Vision, dass Kathinka friedlich bei mir zu Hause einmal einschlafen und nicht mehr aufwachen würde.

Das Wochenende jedoch war fürchterlich. Kathinka konnte sich einfach nicht mehr zur Katzentoilette bewegen und hat jedes Mal ins Körbchen gemacht. Ich war nur mit Kissen waschen, Katze abwaschen usw. beschäftigt, dabei sah sie mich immer so flehend an.

Das letzte Foto von Kathinka

Montag nachmittags hat mich dann eine Freundin zum Tierarzt gefahren, weil ich endlich einsah, dass ich nicht an mich, sondern an das Tierchen denken muss. Das war ein schlimmer Gang, aber ich war es ihr schuldig, dass ich bis zum letzten Moment bei ihr blieb.

So schlief sie friedlich in meinen Armen ein, ich aber konnte die Wochen darauf nicht mehr richtig schlafen. Immer wenn ich eingeschlafen war, fühlte ich, wie Kathinka aufs Bett sprang, wachte auf und war enttäuscht, dass ich es nur geträumt hatte.Tagsüber habe ich meine Wohnung gemieden so lange ich konnte, mir graute einfach, in eine leere Wohnung zu kommen. Diese Zeit war so schlimm für mich, dass ich mir schwor, mir nie wieder ein Tier anzuschaffen. Ich hatte ja die Katzen meiner Nachbarn, die mich ein wenig trösteten.

Aber die Zeit heilt alle Wunden und 3 Jahre nach dem Verlust von Kathinka hielt ich es einfach nicht mehr aus. Jedesmal wenn meine Nachbarn aus dem Urlaub zurückkamen und ihre Katzen meine Wohnung verließen war ich unendlich traurig und eines Tages war es soweit und ich wollte einfach wieder eine eigene Katze haben. 

Ich studierte also eifrig die Anzeigen und siehe da, bei der Tierhilfe wurde eine Katze angeboten. Ich rief also an und erfuhr, dass es eine 3-jährige Kätzin sei, sehr lieb, aber schon mit Verlustängsten behaftet. Sie hatten für sie noch keinen Platz gefunden, weil die meisten Interessenten sich davor scheuten eine Dreifarbenkatze zu nehmen, da diese sehr eigenwillig seien und sich kaum mit anderen Katzen vertragen würden. Ich hatte damit kein Problem, denn Kathinka war ja auch eine Dreifarbenkatze. 

Als die Damen von der Tierhilfe mir aber das Kätzchen in den Arm legten, kamen mir die Tränen. Die Damen schauten mich total verblüfft an und meinten: „Wir dachten wir machen ihnen eine Freude und jetzt die Tränen?“ Ich erklärte ihnen, dass diese Katze meiner Kathinka wie ein Zwilling gleichen würde und das hätte mich im ersten Moment einfach umgehauen. 

So hielt meine Gipsy bei mir Einzug und die erste Zeit war sehr schwierig. Sie war 3 Jahre lang in einem Zimmer allein eingesperrt, weil sie sich mit den anderen Katzen der Vorbesitzerin nicht vertragen hat und dementsprechend war sie keine menschliche Nähe gewohnt. Immer wenn ich im Wohnzimmer saß, ging sie ins Esszimmer und wenn ich im Esszimmer war, bewegte sie sich ins Wohnzimmer. Verblüffend allerdings war, dass sie immer sofort kam, wenn ich sie rief.  

Aber es dauerte immerhin fast 5 Monate bis sie sich herabließ, neben mir auf dem Sofa Platz zu nehmen. Aber noch heute nach 2 Jahren – kommt sie nicht auf den Schoss – ich muss sie einfach schnappen und auf  den Arm nehmen. Da bleibt sie dann und lässt sich genüsslich mein Kraulen gefallen. Mit Vorliebe klettert sie auf dem Wohnzimmerschrank herum – aber sie hat noch nie einen Gegenstand heruntergeworfen oder umgestoßen. 

 

Leider blieb jeder Versuch, sie mit den Katzen meiner Nachbarn vertraut zu machen vergeblich. Die drei Kater lehnen Gipsy rigoros ab. Ich hatte aber das Gefühl, dass meine Kleine vereinsamt, weil sie immer an der Türe saß, wenn sie die anderen Katzen hörte. So kam ich auf die Idee, mir eine zweite Katze zu holen. Diesmal sollte es aber ein ganz junges Katerchen sein, weil ich hoffte, dass die sich dann besser aneinander gewöhnen würden. 

Ein Anruf bei der Katzenhilfe blieb erfolglos, im Gegenteil, sie rieten mir total davon ab, zu meiner Dreifarbenkatze eine andere Katze dazu zu nehmen, das ginge einfach nicht gut. 

Ich dachte aber daran, dass meine Kathinka sich ja auch mit Micky und Kiko vertragen hat und rief nochmals bei der Katzenhilfe an. Sie meinten sie hätten z.Zt. nur ein kleines weibliches Katzenkind von 3 Monaten, welches ausgesetzt worden war. Ich besprach dann mit den Damen, dass sie mir das Kätzchen für 1 Woche zur Probe geben. Sollte es dann überhaupt nicht klappen mit den beiden, dann würden sie die Kleine wieder abholen. 

Sheila hielt Einzug in unser Reich und hat es sofort total mit Beschlag belegt. Gipsy beäugte sie misstrauisch und dann fing sie an zu knurren und fauchen, sobald die Kleine nur in ihre Nähe kam. Ich hatte mir Urlaub genommen, da ich die beiden  die ersten Tage nicht alleine lassen wollte.

  Sheila fühlte sich gleich zu Hause

Es waren 4 schlimme Tage, denn Gipsy reagierte so sauer, dass nicht mal ich mehr in ihre Nähe kommen durfte, ohne dass sie knurrte und fauchte. 

Ich war mit meinem Latein am Ende und dachte schon ich müsste die Kleine wieder hergeben obwohl ich sie bereits so in mein Herz geschlossen hatte. Sie war im Gegensatz von Gipsy ein absoluter Schmusetiger. Egal wo ich mich hinsetzte, sie behauptete ihren Platz auf meinem Schoß und nachts war es selbstverständlich, dass sie in meinem Bett auf meinem Bauch schlief. Gipsy beobachtete dies immer aus ziemlicher Entfernung blieb aber äußerst reserviert. 

Erste Annäherungen

immer wenn Sheila sich bedrängt fühlte, kletterte sie unter die Glasplatte meines Delfintischchens.

Am 4. Tag dachte ich schon, jetzt müsste ich aufgeben, denn ich wollte nicht riskieren, dass Gipsy abermals Verlustängste durchmachen muß. Doch Sheila, der kleine Sonnenschein hatte eine penetrante Art, immer die Nähe von Gipsy zu suchen. Sie ließ sich auch durch das Knurren und Fauchen nicht beirren. Schließlich gab dann auch Gipsy ihren Widerstand auf und es kam zu kleinen Annäherungen. Erstes Beschnuppern von Näschen zu Näschen… dann ein vorsichtiges Lecken des Felles… nur beim Fressen gab es nie Probleme, da die Kleine immer Gipsy den Vortritt ließ. Wenn Gipsy den Napf ausgesucht hatte aus dem sie fressen wollte, dann erst ging Sheila zu dem anderen Napf..

 

Zwischenzeitlich sind die beiden ein Herz und eine Seele. Sie spielen Fangen durch die ganze Wohnung, sodass meine Brücken zu „fliegenden Teppichen“ wurden und ich sie wegräumte. Jetzt passiert es natürlich des öfteren, dass sie beim Fangenspielen nicht rechtzeitig abbremsen können und auf dem Laminat ins Rutschen kommen und quer durch das Zimmer schliddern, aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Ärgerlich ist es nur, dass die beiden immer wenn ich ins Bett will, Fangenspielen müssen – aber ich hoffe, dass sie ihren Zeitplan irgendwann einmal auf Normalzeit umstellen. 

Jetzt ist Sheila auch schon 8 Monate bei mir und ich warte täglich darauf, dass die ersten Anzeichen der Rolligkeit kommen, dann wird sie sterilisiert. Ich hoffe, dass sie dann auch ruhiger wird und endlich meine Zimmerecken und meine Pflanzen in Ruhe lässt. Einen Stock hat sie nämlich schon geschafft. Sie benutzte ihn immer als Kletterbaum, sodass ich ihn in das Treppenhaus stellen musste, damit er nicht total dran glauben muss. Die vorstehenden Ecken z.B. beim Kamin sind für sie ein Anreiz, die Tapete von der Wand zu pulen. Zwischenzeitlich habe ich schon die meisten Ecken mit Folie beklebt, da geht sie dann nicht mehr dran, weil es so raschelt. Ist schon ein richtiger kleiner Racker !!!!!

 

Sheila ist ein kleiner Klettermaxe, keine Gardinen, keine größeren Pflanzen sind vor ihr sicher - sie muss immer hinauf klettern.

Ich hoffe nur, dass sich das legt, sobald sie sterilisiert ist ;-(((

Aber die beiden sorgen dafür, dass es bei mir zu Hause nie mehr langweilig wird. Außerdem sind da ja noch meine 3 Pfleglinge

Meine Nachbarin Debby hat nämlich noch einen zweiten Kater dazu bekommen. Eine Bekannte wollte ihren Kater in ein Tierheim abschieben und da hat sie ihn zu sich genommen. Puma ist etwa 2 Jahre und genau wie Sheila ein kleiner Teufel (sind ja auch der gleiche Typus).

Da die drei Kater sich einfach nicht mit meinen beiden abfinden wollen, könnt ihr euch vorstellen, dass ich im August meist zwischen 2 Wohnungen pendle (denn es soll sich doch keiner vernachlässigt fühlen). Das Gute daran ist nur, dass die drei Kater hinaus dürfen und somit sind sie dann auch wieder pflegeleicht.

Für mich ist diese Zeit eigentlich schon fast ein Sport-Trainingslager, da ich unzähligemale die Treppen rauf und runter muss. Denn immer wenn einer der Dreien Einlaß begehrt, sind die anderen beiden garantiert nirgends zu sehen.... aber kaum sind wir oben, geht das "Gemiaue" los und ein anderer will rein.

Das sind unsere Fünf - nur die Farben stimmen nicht ;-(((

   
 

 

Nun haben wir schon Sommer 2007

 
 

Sheila ist nun bereits 3 Jahre und Gipsy 5 Jahre alt

 
     
  Es ist schon verblüffend und erfreulich, wie sehr sich vor allen Dingen Gipsy verändert hat. Sie ist im Gegensatz zu anfangs nun total verschmust. Wenn ich einmal in ein Buch vertieft bin und sie längere Zeit nicht beachte, springt sie auf das Sofa und ihre Pfote fordert begehrlich ihre Streicheleinheiten. Sie kann dann sehr lästig sein und ich muss das Buch weglegen und ihr das Fell bürsten, was sie über alles liebt.  
     
  Meine beiden Lieblinge sind zwar immer noch nicht die "besten" Freunde, aber sie akzeptieren sich, wobei Gipsy weidlich ihre älteren Rechte verteidigt. Sheila ist damit auch einverstanden, denn sie macht Gipsy nichts streitig, aber sie ist ihr gegenüber äußerst misstrauisch. Wenn Gipsy einmal besonders versöhnlich gestimmt ist und der Kleinen das Fell lecken möchte, bekommt sie von Sheila immer eine auf die Nase. Sheila ist sehr nachtragend, hatte sie doch jetzt 3 Jahre lang vergeblich um Gispy förmlich gebuhlt. Jetzt lehnt sie jede Annäherung kategorisch ab.  
     
  So hat sich mit der Zeit ein stilles Abkommen eingespielt. Wenn ich auf dem Sofa liege, springt sofort Sheila auch aufs Sofa und legt sich vor mich hin und ich muss sie ausgiebig kraulen. Gispy liegt derweil auf dem Teppich, räkelt sich wohlig und beobachtet uns. Erst wenn Sheila genug Streicheleinheiten eingeheimst hat und sich auf Ihren Lieblingsplatz begeben hat, dann komm Gispy an die Reihe.  
     
  Ganz anders verhält es sich beim Spielen. Das Lieblingsspielzeug meiner Beiden ist ein ehemaliger Schlafanzuggürtel von mir. Gipsy kommt mit kläglichen Lauten und dem Gürtel zwischen den Zähnen quer durch die Wohnung gelaufen und legt diesen auffordernd vor mich auf den Boden. Na ja, da heißt es dann aufstehen und den Gürtel durch die Wohnung ziehen, damit sie ihm nachrennen kann - abwechselnd wird er dann hochgezogen, damit sie auch Springen kann. Während des ganzen Treibens sitzt Sheila ganz ruhig und schaut uns zu. Erst wenn Gipsy genug gespielt hat und sich wohlig und zufrieden auf dem Teppich räkelt, dann ist Sheilas Zeit gekommen und sie kann sich austoben.  
     
  Wenn ich aus dem Haus bin, nistet sich Sheila meistens in der Höhle im Kratzbaum oder auf dem Sessel ein, während Gipsy immer in meinem Bett unter der Bettdecke liegt.  
     
  Aber wenn ich dann schlafen gehe, ist der Ablauf genau umgekehrt. Gispy sucht sich ihr Schlafplätzchen auf dem Sofa, während Sheila immer zu mir ins Bett kommt. Sie legt sich dicht neben mich und ich muss ihr ausgiebig den Bauch kraulen. Wenn sie dann genug hat, dann geht sie an das Fußende meines Bettes und kuschelt sich zum Schlafen zusammen.  
     
  Als ich nachts aber einmal aufwachte, war Sheila verschwunden und ich ging nachsehen wo sie sich verkrochen hat. Da sah ich zum erstenmal, dass beide friedlich zusammen auf dem Sofa lagen - allerdings in einiger Enfernung von einander.   
  Ob ich je einmal erleben werde, dass die beiden zusammengekuschelt schlafen werden oder sich gegenseitig das Fell lecken ?

Aber ich bin schon ganz zufrieden, wie es sich entwickelt hat.

Hier noch einige Fotos von meinen Lieblingen wie sie heute sind:

 
     
 

 
 

 

 
 

Unser Micky hat uns nach schwerer Krankheit verlassen und ist nun  - wieder vereint mit seiner geliebten Kathinka - im Regenbogenland

 
 

 

 
 

 
     
  Am 19.12.2008 sind meine Nachbarn für 3 Wochen nach Italien gefahren und ich war wieder Pflegemama. Bereits morgens merkte ich, dass mit Micky etwas nicht stimmte. Zuerst dachte ich ja, das wäre der Trennungsschmerz - aber abends hatte ich Gewissheit. Wir packten ihn in den Katzenkorb und fuhren mit ihm in die Tierklinik. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass Micky einen schweren Herzfehler und bereits den zweiten Herzinfarkt hatte. Die Tierärztin machte uns keine großen Hoffnungen.

Da Micky sehr "speziell" war, gab es immer großen Stress, wenn wir ihm die Herz- und die Entwässerungstabletten ( er hatte die Lunge voll Wasser) eingeben mussten . Diese Tortour wollten wir ihm nicht zweimal täglich zumuten und stellten auf homäopathische Tropfen um. Er sollte wenigstens die Zeit die er noch bei uns war keinem großen Stress ausgesetzt werden.

Heute morgen ca. 2,30 Uhr klingelte meine Nachbarin bei mir und sagte, daß Micky Lähmungserscheinungen habe. Als ich Micky dann sah, hatte er bereits wieder diesen röchelnden Atem, den ich schon von Weihnachten her kannte und wir entschlossen uns, sofort in die Tierklinik zu fahren Wir wollten Micky keine 7 Stunden - bis zur Öffnung der Tierarztpraxis - diesen Qualen aussetzen.

Die Tierärztin untersuchte Micky und stellte fest, dass ab Körpermitte kein Pulsschlag mehr zu fühlen war. Eine Therapierung war nicht mehr sinnvoll und wir mussten ihn einschläfern lassen.

 
     
 

Im Sommer wäre er 13 Jahre geworden !

 
 

 

Meine 13 Jahre mit Micky

 

 
 

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