Griechische Literatur und Musik    

 

Bei der Musik ist es ganz einfach auf einen Nenner gebracht. Ich habe bestimmte Interpreten und Musikrichtungen, die mir am liebsten sind.

Musikrichtung: Rembetiko - Laika - Dimotiko

 

Sänger: (Anzahl der CD's in Klammer)

G.Dalaras (51) - J.Parios (20) - M.Theodorakis (20) - St.Kazantzidis (17) - G.Bithikotsis (10) - A.Remos (7) - P.Terzis (11) -V.Tsitsanis (7) - St.Gonidis (8) - D.Mitropanos (6) - V.Papakonstantinou (14) - L.Pantazis (10) - N.Sfakianakis (20) - V.Karras (6) - G.Kotsiras (6) - G.Mitsakis (6)

 

Sängerinnen

Glykeria (28) - H.Alexiou (18) - E.Arvanitaki (18) - M.Farandouri (10) - M.Mercouri (3) - Marinella (8) - P.Papadopoulou (4) - A.Protopsalti (4)

Rembetiko: ca. 60 CD's

Insgesamt habe ich ca. 600 CD's und langsam bekomme ich Platzmangel  ;-(((

 

Bücher

Bücher habe ich nicht ganz so viele, aber dennoch musste ich meine alten Bücher alle einmal sortieren und mich von vielen trennen, da mein Platz eng wurde. Hier möchte ich allerdings nur meine Lieblingsbücher und solche, die es mir besonders angetan haben auflisten:

Ein Frauenschicksal im Bürgerkrieg

Die Lebensgeschichte einer griechischen Mutter, die sich für ihre Kinder opferte. Eine Geschichte von Liebe und Hass, vom Überleben, von Güte und Rache.

Ein Tatsachenbericht, der uns tiefer berührt, als es einem Roman oder einem Drama gegeben ist.                   
 
Die packende Schilderung der Kämpfe zwischen den unterjochten Kretern und den über die Insel herrschenden Türken in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts ist nur der äußere Rahmen. Im Mittelpunkt steht Kapitän Michalis, der einsame, stolze, von Ehr- und Pflichtgefühl nicht abrückende, bewusst überstarke Mann, der die eigenen Gefühle als Schwäche und als Gefahr für die Einhaltung des rechten Weges betrachtet.  
Es ist nicht nur das Christliche, das in diesem Werk in überwältigender Anschaulichkeit zutage tritt, sondern auch Urheidnisches, fast möchte man sagen: Urmenschliches. Etwa die Gestalt des Hirten Nikolios- das Griechenland in seiner archaischen Zeit, wild, ungezügelt, elementar, atmet, keucht in dem Knaben. Kzantzakis schafft Gestalten, die wie wirklich vor dem Leser aufstehen. Aber auch die Wandlungen, die sie erfahren, werden klar; etwa, als die Menschen, denen für die Passionsspiele des Dorfes ihre Rollen zugeteilt werden, sich mit den heiligen Gestalten identifizieren.  

Der letzte Roman Kazantzakis spielt vor dem Hintergrund des griechischen Bürgerkriegs. Griechen töten Griechen. Nachbarn, Verwandte, Brüder bekämpfen sich als Regierungstreue und Partisanen bis aufs Blut.

Zwischen den Fronten steht Pfarrer Jannaros, dessen Sohn auf der Seite der Aufständischen in den Bergen kämpft. Ohnmächtig muss er mit ansehen, wie sich seine Gemeinde immer tiefer in Greuel und Unmenschlichkeit verstrickt....

In der Figur des eigenwilligen Priesters hat Kazantzakis sein eigenes Leiden, Zweifeln und Suchen zum Ausdruck gebracht.
 

Ein Frauenleben im Griechenland des 19.Jahrhunderts - wie hat man es sich vorzustellen?

Rückblickend auf ihr Leben, begreift Hadoula, dass sie nichts anderes getan hat, als anderen zu dienen. Ein Schicksal, das sie den neugeborenen Mädchen ersparen will. Grausam protestiert sie gegen die Chancenlosigkeit eines Frauenlebens.

"Die Mörderin" zählt zu den Meisterwerken der griechischen Literatur.
 

Eine Geschichte von Liebe und Menschlichkeit in Zeiten der Barbarei

Im Mittelpunkt steht Pelagia, die schöne, eigenwillige Tochter des Arztes auf der kleinen Insel Kephallonia im Ionischen Meer, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss. Madras, dem jungen Fischer, der die Delphine aus der Tiefe des Meeres hervorzulocken vermag und Antonio Corelli, Offizier der italienischen Besatzungstruppen, der die Frauen und die Musik mehr liebt als den militärischen Drill.

 

Griechenland im 19.Jahrhundert: Die Bevölkerung rebelliert gegen die Herrschaft der Osmanen. In den Wirren des beginnenden Bürgerkrieges wird die junge Mando zur Kämpferin für die Freiheit. Als Anführerin stellt sie sich an die Spitze der Rebellen auf ihrer Heimatinsel Mykonos. Doch was sie in tiefster Seele bewegt, ist Leidenschaft: der Hass auf den unbekannten Mörder ihres Vaters und die unglückliche Liebe zu ihrem Cousin Marcus.

Ein bewegender historischer Roman und gleichzeitig das Porträt einer ungewöhnlichen Frau!
 
Welche Geheimnisse birgt ein griechisches Kafenion? An wie vielen Tagen im Jahr hat ein Grieche Geburtstag? Warum versetzt eine griechische Braut ihrem Bräutigam vor dem Traualtar einen Tritt auf den Fuß? Wie nass wird der Pate bei einer orthodoxen Taufe? Wie reift griechischer Wein in einem griechischen Fass? 

Die Antworten hierauf und viele andere merkwürdige, amüsante und nachdenkliche Dinge erfahren Sie in diesem Buch. Kommen Sie mit in das Land der Götter, wo die Gastfreundschaft und die Demokratie, aber vielleicht auch die Bürokratie und das Chaos erfunden wurden und lernen Sie seine Menschen kennen: Popen und Patriarchen, Schwiegermütter und Hausmädchen, Polizisten und Staatsbeamte, Ärzte und Patienten, Leichenbestatter und Hausiererinnen, Habenichtse und Lebenskünstler.

 
In einem griechischen Bergdorf fängt alles an. Ein junger Mann und eine junge Frau, Bruder und Schwester, fliehen vor den Türken nach Smyrna und, als die Stadt brennt, weiter nach Amerika. Es ist das Jahr 1922. Auf dem Schiff, weit weg von allem, heiraten sie, verbringen ihre erste Nacht in einem Rettungsboot. In Detroit, der Stadt der Autos, lassen sie sich nieder.

Jahrzehnte später, nach abenteuerlicher Reise eines Gens, entpuppt sich die Enkeltochter als Junge, und eine neue Odysee beginnt.

 
     

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