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Eski Zelve (Alt-Zelve,
Freilichtmuseum) |
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Von der Strasse nach Avanos
zweigt, ca. 4 km von Cavusin entfernt, rechts ein Weg nach Zelve oder Eski
Zelve (Alt-Zelve, Freilichtmuseum) ab. Diese alte Klostersiedlung dürfte
während der Zeit des Bilderstreits gegründet worden sein und hatte bis ins
13. Jh. Bestand. |
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Beim Klettern im brüchigen Fels
ist Vorsicht geboten. Die türkischen Bewohner, die der christlichen
Bevölkerung folgten (oder aus ihr hervorgingen), haben das unsichere
Gelände verlassen und sind in das 2 km entfernte Yeni Zelve gezogen. |
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Kaymakli und Derinkuyu |
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Bei den Dörfern Kaymakli und
Derinkuyu hat man unterirdische Siedlungen gefunden, die Tausende von
Menschen beherbergen konnten. Vermutlich gehören sie zu den frühesten
christlichen Verstecken (spätes 7.Jh.) in Kappadokien, angelegt aus Furcht
vor den islaischen Glaubenskriegern, die damals aus Arabien über Syrien in
den anatolischen Bereich einbrachen. |
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Kaymakli liegt 18 km südlich von
Nevsehir an einer asphaltierten Strasse, die nach weiteren 9 km auch
Derinkuyu erreicht und danach in Richtung Nigde führt.. |
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Man ist gut beraten, das
Labyrinth von kleinen Räumen und Gängen, die sich bis in eine Tiefe von 40,
ja 50 m ( ca. 19 Etagen) hinunterziehen, nicht ohne Taschenlampe und Führer
zu betreten. Hier und dort finden sich Luftschächte und bis zu 80 m tiefe
Brunnen, Gemeinschaftsküchen mit Kaminen, Wein- und Ölpressen sowie
Mühlsteintüren, die herausgerollt werden konnten, um Gänge zu blockieren. |
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Die mutmaßliche unterirdische
Verbindung zwischen Kaymakli und Derinkuyu ist noch nicht definitiv
nachgewiesen bzw. zugänglich. |
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Zurück |
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