Konya - Museum im Mevlanakloster       
  Konya liegt im Mittelpunkt eines abflusslosen Beckens der anatolischen Hochebene. Starke tägliche Temperaturschwankungen, Wind, Staub und Sommertrockenheit bestimmen das Klima. Die Winterniederschläge mit rund 350 mm im Jahresmittel erlauben zwar gerade noch einen Getreidebau. Doch ist die Humusschicht der einstigen römischen Kornkammer durch Verwitterung und besagtem Wind so weit abgetragen, dass die an sich mineralreichen Böden, einmal versteppt, nicht ohne aufwendige Rekultivierung wieder bebaut werden können.  
  Konya ist eine Oasenstadt. Im Winter und Frühjahr bringen Bäche das Wasser in den um die Stadt angelegten Gartengürtel, in der Trockenperiode behilft man sich mit gepumptem Grundwasser.  
  Um 1100 wurde der Steppenort Residenzstadt der Seidschuken. Von ihnen hinterließ Sultan Alaeddin die bedeutendsten baulichen und geistigen Spuren. Er holte den Dichter und Mystiker Dschalal ad-Din Rumi nach Konya, der später den Beinamen Mevlana ("Unser Vorbild") bekam und den Mevlana-Orden gründete.  
     
  Sehenswert das Mevlana-Kloster - heute ein Museum:  
     
 
 

 

 

             
     
 
     
 

 

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