Karawanserei Sultanhani            
     
  In den türkischen Osten führen drei Wege, einer von Adana über Antep und Mesopotamien; der andere die Fernstrasse Ankara - Erzurum; als dritte Strecke jene von Kayseri über Pinarbasi nach Malatya. Und diese nur wenig befahrene Route ist vielleicht die schönste. Kilometerweit linealgezogen durch die endlose Weite des Hochlandes, steinige Pässe hinauf, in flachen Quellmulden schütteres Grün, Rinnsale, die weiter unten reißend genug sind, steile Schluchten einzugraben.  
  Was mit dem Auto heute fast in einem halben Tag durchrast werden kann (es wäre schade), waren früher zwischen Kayseri und Malatya fast zehn Tagesreisen. Von den als Zwischenetappen dienenden Hanen  ( Karawansereien )  sind bei Kayserie besonders zwei einer Besichtigung wert. Der Sultan Han (1236) rund 45 km Richtung Sivas am Fuße des Laleli-Passes und der Karatay Han, 10 km südlich der Malatya Strasse hinter dem Dorf Elbasi.  
  Beide Komplexe sind restauriert. Wie jede klassische Karawanserei bestehen sie aus arkadengesäumtem Hof mit kleiner Moschee im Mittelpunkt und dem "Wintersaal", ein Hauptschiff mit mehreren Seitenabteilungen, von einem auf Spitzbögen gelagerten Steindach bedeckt.  
     
  Auf unserer Rückfahrt nach Antalya besuchten wir Sultanhani:  
     
 

 

 

 

             
     

             
 
     
 

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