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| Seit Mai freue ich mich auf
diese Rundreise und endlich war es soweit und eine Woche voller
Hindernisse und Beschwernisse - aber auch absoluten Höhepunkten
begann. |
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| Erste Panne bereits am
Flughafen Stuttgart. Unsere Maschine hatte einen Defekt und musste
ausgetauscht werden, dadurch verzögerte sich unser Abflug um über 2
Stunden. Wir kamen so gegen Mitternacht in unserem Hotel in Antalya an,
wo ein kleiner "kalter" Imbiss für uns bereit stand und so gegen 2
Uhr morgens kamen wir zum Schlafen und mussten um 6 Uhr wieder aufstehen
- 7 Uhr Frühstück und Weiterfahrt mit dem Bus durch die schöne
Landschaft des Taurusgebirges nach Konya. |
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| Hier besichtigten wir das
Museum des Mevlana-Ordens (tanzende
Derwische) und dann ging die Weiterfahrt nach Avanos in Kappadokien, wo
wir so gegen 18 Uhr unser Hotel bezogen. Koffer ausgepackt, denn hier
sollten wir ja 3 Nächte bleiben, und dann auf zum Abendessen. Bereits
bei der Vorspeise klappte ich zusammen und der Reiseleiter musste einen
Arzt ins Hotel kommen lassen. Nach gründlicher Untersuchung, einer
Spritze und einigen Medikamenten bekam ich Bettruhe verordnet. |
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| NEIN, dazu war ich nicht
nach Kappadokien gekommen. Da es mir am nächsten Morgen wieder
leidlich ging, wollte ich auch mit auf die Wanderung durch die bizarre
Landschaft im Göreme-Tal. Es ging auch
alles gut und als der Arzt am Abend kam war er auch "leidlich"
zufrieden. |
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| Bereits am zweiten Tag in
Kappadokien machte sich - bedingt durch das viele Sitzen im Bus meine
Arthrose im Hüftgelenk schmerzhaft bemerkbar. Ich weigerte mich aber
dies dem Arzt zu sagen, da ich befürchtete, dass er gegen die weitere
Teilnahme an den Ausflügen ein Veto einlegen würde. |
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| Die Landschaft Kappadokiens
ist so phantastisch, bizarr und wiederum pittoresk, dass ich keine Zeit
hatte meine Schmerzen zu hätscheln und so humpelte ich tapfer mit
zusammengebissenen Zähnen durch die Tage...... |
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| Ein weiterer Höhepunkt war
der Besuch bei den Derwischen des Mevlana-Ordens
und die Teilnahme an einem Tanz-Ritual
war ein ganz besonderes Erlebnis. |
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| Leider gingen diese 3 Tage
viel zu schnell vorbei und am Freitag ging die Fahrt zurück nach
Antalya, mit einem Zwischenstop zum Besuch der
Karawanserei Sultanhani und
gegen Abend bezogen wir unser Hotel in Antalya, wo wir die letzten zwei
Nächte zubringen sollten. |
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| Am Abend ging zu einer
Aufführung in das Theater von Aspendos . Es fing alles ganz gut an, aber
plötzlich bekam ich wieder diesen vakuumähnlichen Zustand wie in
Kappadokien und dachte ich würde jeden Moment kopfüber in die Menschen
unter mir stürzen. Auf allen vieren kroch ich ganz nach oben in den Gang
und setzte mich dort an eine Fensteröffnung. Als es mir besser ging,
begann ich langsam seitlich den Abstieg und begab mich zum Bus. Schade
um diese schöne Aufführung! |
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| Der Besuch der
Ausgrabungsstätte Perge und des
Naturschutzgebietes mit dem Wasserfall Kursunlu
halfen mir die zwei letzten Tage zu überstehen, denn Antalya war nun
wirklich nicht mein Traum. |