| |
Göreme und
Höhlenkirchen
 |
|
| |
|
|
| |
Die imposante und
eigenartige Landschaft Kappadokiens entstand nach Ausbrüchen der einst
aktiven Vulkane Erciyes Dagi und Hasan Dagi, die das Gebiet mit einer
Tuffschicht überzogen. Wind- und Wassererosion formten aus dem weichen,
porösen Tuffgestein, insbesonders südlich von Göreme in den Mustafapasa- und
Sogali-Tälern sowie bei Ihlara, Terrassen und Schluchten. Wo härtere
Gesteinsschichten den weichen Tuff überdeckten, bildeten sich bis zu 30 m
hohe Kegel, Pyramiden und Nadeln, wie man sie vor allem um Göreme, Üchisar
und Cavusin findet. Auf dem fruchtbaren vulkanischen Boden, der zum Teil
künstlich bewässert wird, gedeihen Obst und Gemüse; der um Göreme angebaute
Wein ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. |
|
| |
Und als ob diese
Märchenlandschaft nicht schon faszinierend genug wäre, verstecken sich in
den Steinformationen Kirchen, Klöster und Wohnungen - hier eine einfache
Kammer, dort eine ausgemalte Kapelle oder ein durchhöhlter Felsenkegel mit
mehreren Stockwerken, die durch Treppen miteinander verbunden sind, dann
wieder Taubenschläge und Eingangspassagen mit großen, felsigen Mühlsteinen,
die aus einem Spalt in der Wand herausgerollt werden konnten, um - zum
Schutz vor anstürmenden Feinden - die Passage abzusperren. |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
In Göreme zählt man
ca. zwanzig Höhlenkirchen und Klöster auf engstem Raum. Dank der Trockenheit
haben sich die Fresken der Kirchen gut erhalten, soweit sie in für Menschen
einigermaßen schwer erreichbarer Höhe waren. Die älteren Wandbilder, oft
schlichte Umriß-Zeichnungen in Rot-Brauntönen, stammen aus dem 10./11. Jhdt.,
die flächenfüllenden Bilder werden anschließend und bis in die Zeit der
Mongolenstürme datiert. |
|
| |
Open-Air in Göreme (Höhlenkirchen)
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
An der Strasse
Richtung Zelve kommt man an dem Tal der "Pilze" vorbei. Auf den Spitzen der
Kegel befinden sich aus dunklem Gestein Formationen wie Mützen. Auf
einem der Kegel haben sie die Formen von z.B. "Sphinx" und einem
"Adler". |
|
| |
Auch in den übrigen
Tälern findet man diese Formationen immer wieder - man braucht nur ein wenig
Phantasie dazu. |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
Peribacalar Vadesi |
|
| |
Dieses "Tal der Feenkamine", wie
die Spitzkegel prosaisch geheißen werden, liegt zwischen der östlichsten,
direkten Strasse von Avanos nach Ürgüp und der Strecke Nevsehir - Ürgüp. Es
gilt als das schönste Ensemble dieser Steintürme |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
Zurück |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|