Prag   

 

Prag 4.-8.12.2001

 

Wieder hatte ich eine Reise gewonnen, diesmal ging es für 4 Tage zum Weihnachtsmarkt nach Prag.

 Die Busfahrt nach Prag verlief sehr angenehm und war auch nicht so anstrengend wie in die Toscana. Bei der Ankunft in unserem Hotel wurden uns die Zimmer zugewiesen und wir hatten den Rest des Tages zur freien Verfügung, was wir für einen Bummel in der nächsten Umgebung nutzten.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus in die Innenstadt und wir bummelten durch die Kleinseite mit den schmalen Gassen und schönen renovierten Häusern und Palästen. Von der Kleinseite kommt man zum Hradschinplatz, wo sich die Prager Burg und der gotische St.-Veits-Dom befinden. Wir besichtigten auch den Königsgarten, das Lustschloss Belvedere und das Goldene Gässchen.

Von hier aus gingen wir zur Karlsbrücke. Die Anfang des 15. Jahrhunderts fertig gestellte Sandsteinbrücke ist 520 Meter lang und ruht auf 16 Pfeilern. Die grandiose Skulpturen-Galerie auf dem Brückengeländer, die von der Engelsbrücke in Rom inspiriert ist, stammt aus dem 17. Jahrhundert.

 Am zweiten Tag ging es wieder in die Innenstadt, diesmal zum Altstädter Ring. Zuerst ging es durch die malerischen Gassen bis zum Rathaus mit der weltberühmten astronomischen Uhr. Sie wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts von dem Astronomen Migaister Hanusch vollendet. Die Uhr gibt Auskunft über alle Himmelsdaten, soweit sie damals bekannt waren. Während die äusseren Ringe Stundenanzeiger darstellen, spiegelt die innere, kleinere Scheibe die Stellung der Tierkreiszeichen sowie die Position von Sonne, Mond und Polarstern wider.

Von 8 – 10 Uhr zeigt sich an den beiden Fensteröffnungen zu jeder vollen Stunde eine Apostelprozession, eingeläutet durch die Glocke des Gevatters Tod und abgeschlossen durch einen merkerschütternden Hahnenschrei. Die Figur des Türken erinnert an die Jahrhunderte währende Gefahr, die dem Habsburgerreich durch die Osmanen drohte. Das Kalendarium auf der unteren Scheibe wurde 1865 von dem Historienmaler Josef Mánes angefertigt.

Anschließend hatten wir Freizeit, um über den wunderschönen Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz zu bummeln. Es gab unheimlich viele schöne böhmische Handarbeiten zu sehen und natürlich wie auf allen Weihnachtsmärkten Naschwerk und Weihnachtsschmuck. Ich habe mir 2 Engel, 2 Doppelglocken und 2 Kugeln gekauft. Diese wurden aus weißem Baumwollgarn gehäkelt und mit Zuckerwasser versteift und werden als Christbaumschmuck verwendet. Aber mein Lieblingsstück ist der brave Soldat Schweik, den musste ich unbedingt haben – ebenso das Buch über ihn.

 

 

Am dritten Tag fuhren wir in den Stadtteil Vysehrad und besichtigten den alten historischen Friedhof. Sehr aufwendige Grabsteine, ja richtige Denkmäler schmücken so manche Grabstätte und es sind sehr berühmte und bekannte Namen z.B. Smetana darunter. Auf diesem Friedhof steht auch der schöne Dom Hl.Peter und Paul.

 

 

Wenn man dann bis zur Westseite geht kommt man außerhalb der Friedhofsanlage in einen Park und von dort aus hat man einen phantastischen Blick auf Prag und die Moldau.

 Am Nachmittag machten wir eine Bootsfahrt auf der Moldau. 

 Zum Ausklang unserer Tage in Prag holte uns der Bus so gegen 19 Uhr ab und wir fuhren zu einem „böhmischen Abend“.   

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es wieder Richtung Heimat.

 Prag - Impressionen

Fazit: Die Tage in Prag haben mir aber Appetit auf mehr gemacht!

 
 
 

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