| Moulay Idriss und Volubilis | ||
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Moulay Idriss gilt als ein heiliger Ort. Moulay Idriss I., der erste König Marokkos und "Bringer de Islam" gründete diesen Ort im 8. Jhd. Bis zu Beginn dieses Jahrhunderts durfte der Ort nicht von Andersgläubigen betreten werden, noch heute dürfen Nichtmoslems hier nicht übernachten. Der Platz gilt als so heilig, dass eine bestimmte Anzahl von Pilgerfahrten dorthin die Pilgerreise ins entfernte Mekka ersetzen können. (Dies ist allerdings eine unverbindliche Regelung, da der Koran ausdrücklich die Pilgerreise nach Mekka vorschreibt.) In Moulay Idriss befindet sich auch der Grabbezirk des Moulay Idriss mit seinen zahlreichen Gebäuden. Sehr sehenswert - allerdings sollte man sich angemessen verhalten und die Verbote z.B. "Fotografierverbot". oder "Zutritt für Nichtmoslems untersagt" beachten.
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Volubilis
ist die größte Ausgrabungsstätte in Marocco. Eine Reihe großer Ruinen und einige hübsche freigelegte Mosaike kann man auf einem Rundgang dort besichtigen, was die Römer hier im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus gebaut hatten und was davon noch übrig geblieben ist.
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| Obwohl Volubilis zeitweise als Steinbruch herhalten musste, und obwohl auch hier das Lissabonner Erdbeben von 1755 erhebliche Schäden anrichtete, ist noch ziemlich viel Sehenswertes übrig geblieben, z.B.: ein mächtiger Triumphbogen, beachtliche Gebäudereste und vor allem viele Mosaiken. Kommentar eines mitreisenden jungen Mannes: "Und wegen dem Haufen Steine musste ich so früh aufstehen ?"
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