Hippodrom

Der Name bedeutet Reitbahn. Der im 2.Jhd. gebaute Hippodrom wurde durch Konstantin den Großen in enorme Größe erweitert.  Die Hauptattraktion stellten Wagenrennen dar. Im Byzantinischen Reich war der Hippodrom bis ins 11. Jhd. hinein für Versammlungen, Unterhaltungen, Spannung und Sport vorgesehen. Mit den Angriffen der Kreuzzügler verlor der Schauplatz an Bedeutung.

Heute ist es ein gärtnerisch gestalteter Platz und erstreckt sich bis an die Nordseite der Blauen Moschee. Es sind nur noch 3 Monumente erhalten geblieben  - der ägyptische Obelisk aus seltenem rosa Granit – der Deutsche Brunnen Kaiser Wilhelms II – Schlangensäule. Im Übrigen ist die Gartenanlage voller Souveniershops und herumwandernden Bauchladen-Händlern.

 
     
     
 

 

Die Basilika Zisterne

Das historische Istanbul ist eine Halbinsel mit sieben Hügeln, Zu jener Zeit war es ein großes Problem, genügend Wasser für die Stadt zu beschaffen. Die kilometerlangen Wasserkanäle und Äquadukte, die von römischen Kaisern und türkischen Sultans gebaut wurden, sind bis in unsere Zeit erhalten geblieben.

Das aus großen Entfernungen hergebrachte Wasser wurde in unterirdischen Zisternen oder offenen Becken in der ganzen Stadt gesammelt. Einige dieser Sammelstellen können heute noch besichtigt werden. Das größte Wasserreservoir war die Basilika Zisterne.

Die 70 x 140 m große Zisterne hat 336 Marmorsäulen, die die Decke tragen. Es wird mit den 12 Reihen von je 28 Säulen der Eindruck eines „Säulen-Waldes“ erweckt. Die meistern haben ein Kapitell mit korinthischer Verzierung. Es entsteht ein sehr interessanter Anblick durch die Spiegelung der Säulen im stillen Wasser und durch die Bögen aus Ziegelsteinen. Unterstrichen wird alles noch durch Fotographische Bilder und klassischer Musik.

Der Besuch der Zisterne ist sehr lohnenswert - wir haben es jedenfalls nicht bereut, obwohl der größte Teil unserer Gruppe daran nicht teilnahm.

 
     
     
 

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