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Wow, diese Gegend
ist ja nun wirklich wildromantisch. Die Häuser sind aus dem gleichen
Stein erbaut auf dem sie stehen und so sieht man meist erst wenn man
ziemlich nahe heran kommt, was ein Dorf und was ein Fels ist.
Vikos-Schlucht
Wir fuhren an
Monodendri vorbei, kamen auf eine Schotterpiste und dann auf eine
richtig schöne grüne Wiesenlandschaft. Wir waren uns nicht sicher, ob
wir auf dem richtigen Weg waren und haben uns erst mal an einem Brunnen
erfrischt und unsere Wasserflaschen aufgefüllt. Ich hielt ein Auto an,
das aus der entgegengesetzten Richtung kam und siehe da, wir waren auf
dem richtigen Weg. Nur noch eine ganz kurze Strecke und wir waren auf
dem Parkplatz vor der Vikos-Schlucht von wo aus ein
gepflasterter Weg an die Schlucht führte. Der Ausblick war gigantisch !
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Weiter ging es dann
nach Elefanthopas einem Dorf in das kein Auto hinein durfte, da
die Gassen so eng waren.
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Wieder die Strecke
zurück, da wir eine Taverne am Weg gesehen hatten und wir Hunger
verspürten. In der Taverne fragte ich dann die Wirtin, wo denn die
steinernen Brücken seien und sie zeigte uns den Weg auf der Karte.
Also wir auf den Weg
Richtung Kimi und siehe da, bald schon hatten wir die erste
Brücke entdeckt und natürlich auch sofort einen Fotostop eingelegt.
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Auf der Weiterfahrt
kamen immer wieder mehr oder weniger große Brücken und die Gegend wurde
immer einsamer – aber irgendwann mussten wir doch auf die Strasse nach
Ioannina kommen. In dem Ort Leptokaria war die Gasse so eng, dass
nur ein Auto durchfahren konnte und es durfte keiner entgegen kommen.
Angela blieb die Ruhe in Person, aber plötzlich ging es nicht mehr
weiter. Wir waren vor dem Kirchlein des Ortes unter einer riesigen
Platane gelandet. Als ich einen Mann nach dem Weg nach Ioannina fragte,
musste er sich das Lachen verkneifen, erklärte mir dann aber, dass es
hier nicht mehr weiter ginge.
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Also die schmale
Gasse wieder zurück und dann kam die Frage: fahren wir den gleichen Weg
zurück oder probieren wir rechts ab Richtung Doliani. Wir
entschieden uns für das letztere und da begann dann eine abenteuerliche
Fahrt. Die Strasse war nur eine Schotterpiste mit Riesenlöchern und
teilweise großen Felsbrocken mitten auf dem Weg. Angela musste
eigentlich konstant in Serpentinen fahren. Wir fuhren ca. 2 Stunden ohne
irgendeine Menschenseele oder eine Ansiedlung zu sehen, aber wenigstens
gab es sehr viele Brunnen und wir konnten uns immer wieder unsere
Wasserflaschen füllen. Es war zwischenzeitlich schon ca. 19 Uhr geworden
und es war noch keine Zivilisation in Sicht. Angela meinte zwischendurch
mal: „Mich würde nicht wundern, wenn plötzlich ein Bär am Weg stehen und
uns zuwinken würde!“
Endlich kam wieder
eine steinerne Brücke und da saßen auch zwei Mädchen darauf. Ich fragte
nach dem Weg und wir erfuhren, dass in ca. 6 km wieder eine asphaltierte
Strasse käme und die Strasse nach Ioannina. - Das war
Katastrophen-Marlene Teil 2
Als wir dann aber in
Plataria ankamen, war es zwischenzeitlich Mitternacht geworden und Vicky
hat uns schon im Hof erwartet. Sie hatten sich Sorgen gemacht und
glaubten schon wir hätten uns nach Albanien verirrt ;-)))
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