Tolon, Nafplion ...     

 
 

und diverse Ausflüge

 
 

 

Nach vielen Briefen und eMails hatte ich endlich ein günstiges Hotel in Tolon bei Nafplion gefunden und gleich für 4 Wochen gebucht. Schließlich wollte ich mir ja sehr viel ansehen, denn ich hatte mich informiert und mir eine lange Wunschliste notiert.

Doch abermals verfolgte mich das Pech und ich wurde in der ersten Woche krank und bekam eine starke Bronchitis, sodass ich den Arzt aufsuchen musste. Dieser verordnete mir Bettruhe und eine halbe Apotheke von Medikamenten. Wenigstens hatte ich einen tollen Ausblick von meinem Bett aus direkt auf die kleine Insel mit dem Kirchlein gegenüber.

Von der Belegschaft des Hotels wurde ich bestens betreut, auch die Zimmermädchen kamen immer wieder nach mir sehen und brachten mir Tee und Suppen. Nach 2 Wochen ging es mir endlich besser und ich konnte mein Zimmer verlassen. Da ich mich ziemlich schlapp fühlte führte mein erster Weg in eine Taverne und ich bestellte mir ein kräftiges Essen – was mir sichtlich gut tat.

Abends hatte ich von meinem Zimmer aus immer tolle griechische Musik gehört und jetzt wollte ich der Sache auf den Grund gehen. Am Strand fand ich dann eine Taverne in welcher fröhlich getanzt wurde, natürlich war ich dann mit von der Partie.

Die Zeit war jetzt eng geworden und ich wollte mir doch noch so viel ansehen. Also gleich ins nächste Reisebüro – selber zu fahren war mir zu gefährlich, da ich mich doch noch etwas schlapp fühlte.

Also buchte ich Fahrten nach Olympia und Kalavrita und fuhr mit dem Linienbus nach Mykene.

Nafplion

zog mich magisch an mit seinen engen Gassen, der schönen Hafenpromenade, den lauschigen Plätzen mit vielen Tavernen und Cafes und der malerischen Altstadt.  Wahrzeichen der Stadt sind die auf einem 200 m hohen Felsberg liegende Festung Palamidi und die im Hafen liegende Insel Bourtzi.

Als dann eine Freundin mit ihrem griechischen Mann ankam, haben wir mit deren Auto noch einige Fahrten gemacht, u.a. nach Argos und Epidauros der Kultstätte aus der Antike.

Da wir uns unbedingt auch Monemvasia ansehen wollten, entschlossen wir uns zu einer Tagesfahrt mit dem Boot. Dieses fuhr direkt von Tolon nach Monemvassia und wir hatten dort genügend Aufenthalt um uns alles anzusehen. Es war eine sehr schöne Zeit mit den beiden und wir haben viel gesehen.

Als meine Freunde dann weitergefahren waren, hatte ich nur noch 2 Tage bis zu meinem Rückflug und ich wollte doch unbedingt noch nach Mistras. Ich hatte zu Hause das Buch von Kazantzakis „Zauber einer griechischen Landschaft“ gelesen und das Kapitel über Mistras hatte es mir besonders angetan. 

 

 

Fazit:

Auch wenn der Urlaub ziemlich katastrophal begonnen hatte, so war er dann doch noch zu einem Erfolg geworden. Ich hatte sehr viel Schönes gesehen, sehr viel Hilfsbereitschaft erfahren und der Wunsch, irgendwann mal wieder hierher zu kommen begleitete mich nach Hause.

 

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