Samos   

 

Sept. 2000

 

Meine Freundin und ich planten einen 2-wöchigen Urlaub auf der Insel Samos. Das Hotel war schon fest gebucht und ein Auto hatten wir uns auch schon reservieren lassen. Da kamen die Meldungen von dem Großbrand auf Samos und ich befürchtete schon, dass nun der Urlaub geplatzt sei.

Es kam die Entwarnung und wir flogen nach Samos und der Ausblick aus dem Flugzeug war erschütternd. Da wir den Flugplatz von Norden aus anflogen, hatten wir genau unter uns das Brandgebiet und sahen die Verwüstung.

Unser Hotel lag etwas außerhalb von Pythagorion direkt am Meer und wir hatten vom Zimmer einen direkten Blick auf die türkische Küste und mit phantastischen Sonnenuntergängen.

 Pythagorion

Am ersten Tag erkundeten wir Pythagorion mit seiner großen quirligen Hafenpromenade und den malerischen Gässchen, überragt von einer alten venezianischen Festung. Steht man am äußersten Ende der Mole, sieht man am Hang das Spiliani-Kloster.   

Wir gingen am Amphietheater vorbei hinauf zum Kloster Spiliani. Schon der Eingang ist sehr ansprechend und führt als erstes in einen malerischen Innenhof.                             

Unter einer Felswand führt ein Weg in eine kleine Höhle, in deren Eingang eine Kapelle gebaut wurde. Diese Höhle diente in der Zeit der türkischen Besetzung als Zufluchtsstätte. Man kann ziemlich tief in die Höhle reingehen, aber uns hat der Mut verlassen als wir die ersten Fledermäuse sahen ;-((( und kehrten wieder um.

 

Anschließend bogen wir nach rechts ab zum Eupalinos-Tunnel. Der zweieinhalb Jahrtausende alte, über einen Kilometer lange Wassertunnel durch den Ampelos-Berg ist eine Meisterleistung der Ingenieurskunst.  

                                      

Weitere Highlights auf unseren Fahrten:

 Samos-Stadt

Die Hauptstadt der Insel mit dem Fährhafen liegt in einer weiten, geschützten Bucht an der Ostseite der Insel. Blickt man von oben auf die Stadt, sieht sie aus wie ein riesiges Amphitheater.  

 

Koumaradei

An einem Hang in ca. 300 m Höhe liegt der Ort mit weiter Aussicht über das Tal und ein beliebtes Ausflugsziel. Maßgeblich auch wegen der vielen Töpfereien des Dorfes (Spezialität der  „gerechte Becher“, er läuft über, wenn eine bestimmte Füllhöhe überschritten wird.). Am Ortsausgang in Richtung Pirgos eine Kräuterhandlung, wo wir uns mit Kräutern aller Art eindeckten.      

                                        

Moni Zoodochos Pigi

Eine kurvenreiche Strasse führte in unzähligen Serpentinen auf den Gipfel. Ins Kloster durften wir leider nicht hinein – bestimmt sehr sehenswert – da wir Shorts anhatten ;-((( - war ja nicht geplant, da wir eigentlich immer so frei nach Schnauze fuhren und Halt machten wo es uns gefiel.

Phantastischer Ausblick auf die Türkische Küste – wahrscheinlich auch deswegen oberhalb des Klosters ein ständiger Posten des Militärs

                             

Manolates

Am Ende des Nachtigallentales führt eine serpentinenreiche Strasse hinauf in das Bilderbuchdorf mit seinen gepflasterten Gassen und dem reichen Blumenschmuck. Von der  Taverne Loukas aus hatten wir einen phantastischen Ausblick auf die Umgebung. 

 

 

Schattige Taverne

an der Platia in Mili

 

 

Moni Timiou Stavrou

Auf der Strasse Richtung Kumaradei geht es rechts ab und man sieht dann bald linker Hand das Kloster zum Heiligen Kreuz. Hier konnte man schon richtige Brandschäden entdecken, aber wie ein Wunder erreichte das Feuer das Kloster nicht. Auf unserem Spaziergang entdecken wir dann einige Wasserspritzen in den hinteren Teilen, also waren die Mönche gut gerüstet. 

 

Samos - Impressionen 

             

Obwohl wir die Brandgebiete weitgehendst mieden, kamen wir dennoch an einigen schlimm betroffenen Stellen vorbei.

 

                                  

 

Samos 2001

 

Gleich nochmals Samos-Urlaub, aber hauptsächlich weil ein Treffen der Samosfreunde geplant war. Genaueres darüber können Interessierte auf der Seite der Samoshilfe  nachlesen.

 

Fotos von dem Treffen:

 
 
   

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