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Sehr interessant für mich war die
Fahrt über den Katara - Pass. Bei meiner Ankunft bin ich diese Strecke
mit dem Bus nachts gefahren und da konnte man nicht allzu viel von der
Landschaft sehen.
Um so mehr freute ich mich auf diese
Fahrt und war wirklich nicht enttäuscht. Griechenland überrascht mich
immer wieder - egal wohin ich komme - immer zeigt es ein anderes
Gesicht!
Dann kam Kalambaka
in Sicht. Ich habe das einst verschlafene Dorf nicht wieder erkannt. Das
ist ja ein richtig schmuckes Städtchen geworden. Wohin man sah Neubauten
– welch ein Kontrast zu der einfachen Kleinstadt die ich von meinem ersten Besuch her in Erinnerung hatte.
Das Hotel, welches
Hotte für uns gebucht hatte war super, mit Blick auf die Felsen von
Meteora und wir verbrachten noch einen sehr
harmonischen Abend (trotz des Zwischenfalls mit dem Tsipouro *kicher).
Wir saßen gemütlich beim Abendessen
als der Wirt uns einen Ouzo anbot. Ich fragte ihn, ob er auch Zipouro
habe, den würde ich lieber trinken. Hotte meinte dann noch, er solle mir
doch von seinem Privatvorrat einen anbieten. Nach einigem Zögern
willigte der Wirt dann ein - nicht ohne mich dann neugierig zu beobachten - er
wusste schließlich was für Zeug er mir da hinstellte.
Oh Gott, mir wurde schon beim Geruch
schlecht, der roch ja wie pures Benzin. Auch meine beiden Herren konnten
sich nicht dazu überwinden ihn zu trinken und so habe ich ihn in meiner
Verzweiflung - in einem unbeobachteten Moment - einfach unter den Tisch gekippt.
Noch heute hänseln meine Beiden
mich, indem sie jedem von der tollen Taverna erzählen wo man so gut
essen kann. Die Taverne sei nicht zu verfehlen, denn da sei inzwischen
ein richtiger Krater entstanden, wo sich der Zipouro durchgefressen
habe.
Ja, ja, wer den Schaden hat spottet
jeder Beschreibung. ;-))))
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