Kalambaka

 

 

Sehr interessant für mich war die Fahrt über den Katara - Pass. Bei meiner Ankunft bin ich diese Strecke mit dem Bus nachts gefahren und da konnte man nicht allzu viel von der Landschaft sehen.

Um so mehr freute ich mich auf diese Fahrt und war wirklich nicht enttäuscht. Griechenland überrascht mich immer wieder - egal wohin ich komme - immer zeigt es ein anderes Gesicht!

 

   

 

Dann kam Kalambaka in Sicht. Ich habe das einst verschlafene Dorf nicht wieder erkannt. Das ist ja ein richtig schmuckes Städtchen geworden. Wohin man sah Neubauten – welch ein Kontrast zu der einfachen Kleinstadt die ich von meinem ersten Besuch her in Erinnerung hatte.

 

     
             
     

 

Das Hotel, welches Hotte für uns gebucht hatte war super, mit Blick auf die Felsen von Meteora und wir verbrachten noch einen sehr harmonischen Abend (trotz des Zwischenfalls mit dem Tsipouro *kicher).

Wir saßen gemütlich beim Abendessen als der Wirt uns einen Ouzo anbot. Ich fragte ihn, ob er auch Zipouro habe, den würde ich lieber trinken. Hotte meinte dann noch, er solle mir doch von seinem Privatvorrat einen anbieten. Nach einigem Zögern willigte der Wirt dann ein - nicht ohne mich dann neugierig zu beobachten - er wusste schließlich was für Zeug er mir da hinstellte.

Oh Gott, mir wurde schon beim Geruch schlecht, der roch ja wie pures Benzin. Auch meine beiden Herren konnten sich nicht dazu überwinden ihn zu trinken und so habe ich ihn in meiner Verzweiflung - in einem unbeobachteten Moment - einfach unter den Tisch gekippt.

Noch heute hänseln meine Beiden mich, indem sie jedem von der tollen Taverna erzählen wo man so gut essen kann. Die Taverne sei nicht zu verfehlen, denn da sei inzwischen ein richtiger Krater entstanden, wo sich der Zipouro durchgefressen habe.

Ja, ja, wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung. ;-))))

 
     
 

 

Wir gingen aber früh ins Bett, denn Hotte hatte am nächsten Tag eine große Etappe vor sich und ich musste um 11 Uhr am Flughafen in Thessaloniki sein.

Es hat dann auch alles bestens geklappt und Thommy hat mich so gegen 10,30 Uhr am Flughafen abgesetzt.

 

 

 

 
 

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