Insel Nissiros
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| Meine erste Fahrt machte ich auf die Insel Nissiros (Nisyros) |
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| Nissiros ist eine der schönsten
und malerischsten kleinen griechischen Inseln im Ägäischen Meer. Sie
befindet sich im Zentrum der Dodekane's, ungefähr 20 km südlich von Kos. Sie ist eine nahezu runde Insel mit etwa 43 qkm Gesamtfläche und ähnelt einem umgedrehten Kegel. In der Mitte der Insel ist ein tiefes und weites Tal, das von hohen Bergen umgeben ist. In diesem Tal liegt der Vulkan von Nissiros. Die Insel selbst ist durch diesen Vulkan entstanden. Auf der Insel gibt es vier Dörfer: Mandraki ( der Hauptort), Pali, Emborios und Nikia. Sehenswürdigkeiten: Das Tal mit dem Vulkan, die alte "Zyklonen"-Burg in der Nähe von Mandraki, Kloster "Spiliani" (Dieses Kloster ist auf einem steilen Felsen über dem Meer erbaut worden. Am 15. August wird das "Spiliani-Fest" gefeiert (zu Ehren der Jungfrau Maria). In den Tagen davor und danach wimmelt der Hauptort nur so von Pilgern und es ist nur sehr schwer eine Unterkunft zu finden, sofern man nicht schon sehr früh gebucht hat.
Aus der Luft sieht die Insel wie ein riesengroßer Eierbecher aus. ;-)))
Im Hafen von Mandraki angekommen, reihte ich mich einfach bei einer Gruppe ein und stieg mit in den Bus der zum Krater hinauf fuhr. |
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Ich machte auch noch die Führung mit und dann wollte ich auf eigene Faust zurück nach Mandraki. Ich peilte so ungefähr die Richtung an und wanderte darauf los. Das war der Beginn einer richtigen Irrwanderung. Immer wenn ich einen Hügel erklommen hatte, ging es wieder runter und auf der anderen Seite wieder hoch. Die Fahrt im Bus kam mir gar nicht so lange vor, aber bei meiner Wanderung hatte ich oft das Gefühl, dass ich nie ankommen würde. Zwischenzeitlich war mir das Wasser ausgegangen und in der Mittagshitze war der Durst unerträglich. Endlich sah ich zwischen den endlos scheinenden Bäumen eine betonierte Fläche und ging mit letzter Kraft darauf zu. Dadurch, dass ich nichts mehr zu trinken hatte, habe ich mir immer wieder mal Feigen gepflückt und gegessen, aber der Durst wurde dann nur noch schlimmer. Beim Näherkommen sah ich, dass die betonierte Fläche ein Spielplatz war, der zu einer Schule gehörte. Beim ersten Haus sah ich eine Frau im Hof, die Loukoumades machte. Ich bat sie um ein Glas Wasser und sie verschwand im Haus und kam mit einem ganzen Krug zurück. Während ich gierig 2 Glas Wasser hintereinander trank, füllte sie einen Teller mit den lecker duftenden Loukoumades und reichte ihn mir. Mann, das war das Beste, was ich in meinem Leben bekommen habe. Nachdem ich mich ausgiebig gestärkt und mich bei meiner „Lebensretterin“ (das war sie in diesem Moment für mich) bedankt hatte, erklärte sie mir noch den kürzesten Weg zur Anlegestelle und ich erreichte im letzten Moment das Boot, welches schon ablegen wollte.
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