| Delphi, der Nabel der Welt | |||||||||||||||||
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In Athen am Busbahnhof kaufte ich mir eine Karte nach Delphi und ab ging die Fahrt. Nicht besonders reizvoll anfangs – aber das änderte sich schnell, als wir Richtung Arachova, einem malerischen Bergdorf vor Delphi, fuhren. In dem Ort angekommen machte ich mich gleich auf den Weg zu den Ausgrabungen. Ich besichtigte das Apollon-Heiligtum, das Amphietheater und stieg hoch bis zum Stadion, in welchem früher die Aufführungen und Wettkämpfe stattfanden. Der Ausblick war atemberaubend, überall wohin man schaute schimmerten die Olivenbäume mit ihren grün-silbrigen Blättern. Nach dem Besuch des Museums stieg ich noch zum Tolon hinunter und dann musste ich leider wieder in den Ort zurück, damit ich meine Rückfahrt nicht verpasste.
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Delphi - Impressionen:
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| Zur Geschichte: Das berühmte Heiligtum des Apollo Pythios entstand gegen Ende des 9.Jhd.v.Chr. auf einer alten mykenischen Siedlung (15.-12.Jhd.v.Chr.), die offensichtlich schon damals ein bedeutendes Kulturzentrum war. Der Sage nach tötete Apollo dort den Drachen Python, Sohn der Gaia. Dieser hatte die Aufgabe, die Felsspalte zu bewachen, aus der Gaia Dämpfe aufsteigen ließ, die denjenigen, der sie einatmete, in Trance versetzten und ihm die Gabe der Weissagung verliehen. Wieder einmal hatte eine Gottheit des Olymps eine viel ältere Gottheit verdrängt. Apollo bemächtigte sich dieses Ortes und übertrug der Priesterin Pythia die Aufgabe, seine Wünsche durch zweideutige Orakelsprüche kundzutun, die von Priestern interpretiert wurden. Diese religiösen Vorhersagen machten Delphi, das in mystischer Hinsicht bereits der "Nabel der Welt" war, zu einem der größten politischen Zentren der Antike. Der außerordentliche Reichtum des Heiligtums, sowohl was wirtschaftliche Zweige als auch Kunstschätze anging, ist ab dem 7. Jhd.v.Chr. belegt. |
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c) Auf den Spuren der Antike v. Furio Durando |
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