Treffen 2006

 
     
  Endlich war es soweit, der Koffer gepackt, die Kätzchen versorgt, es konnte also losgehen.  Das Wetter spielte auch mit und ich freute mich auf 4 Tag Dresden!  
  Die Sonne begleitete mich zur S-Bahn und auf der Fahrt zum Flughafen rief mich Hotte an, der ziemlich frustriert und reichlich verspätet am Bahnhof in Coswig stand.  
  Ich hatte eingecheckt und setzte mich mit meinem Buch in die Anlage vor dem Flughafen um mir die Zeit zu vertreiben, als sich der Himmel ziemlich verdunkelte. Daher machte ich mich auf den Weg zur Abflughalle. Bereits als wir mit dem Bus zum Flugzeug fuhren, wurde es immer dunkler und plötzlich prasselte der Regen auf das Dach. Am Flugzeug angekommen, rannten wir alle hektisch die Treppe rauf, aber dennoch wurden wir ziemlich durchnässt. Durchsage vom Piloten: Wegen des Wolkenbruchs darf das Bodenpersonal nicht arbeiten und somit ist auch kein Starten möglich.  
     
 

  So saßen wir dann ca. 20 Minuten und sahen den Regentropfen zu, die an unserem Fenster abperlten .
 
     
  Endlich wurde der Start freigegeben und somit kam ich dann auch mit einiger Verspätung in Dresden an, wo mich Iwona erwartete.  
  Sie brachte mich dann gleich zum Hotel, wo ich die ersten 2 Tage untergebracht war, da die Beiden am Sonntag eine Familienfeier hatten und ich sie zeitlich nicht einschränken wollte.  
  Beim Hotel trafen wir bereits Hotte, Thomasino, Karl und Zorbas an, die bereits den zweiten Menügang absolvierten. Etwas später gesellten sich dann noch Claudia und Rudolf zur Runde und wir waren vorerst einmal komplett.  
     
 
     
 
     
  Irgendwann dann hatten die Herren der Schöpfung genug gegessen und es ging zum gemütlichen Teil über. Aber irgendwann ist immer Schluss und wir hatten ja morgen ein volles Programm, also suchten wir unsere Zimmer auf um Kräfte zu tanken. ;-))))  
     
  Wie üblich, waren Hotte und ich die ersten am Frühstückstisch und waren schon beim fröhlichen Schmausen, als so nach und nach die Truppe sich vervollständigte. Nach dem Frühstück hatten wir noch eine kleine Wartezeit, da Carmen und Bernd nicht wussten ob sie es zum Hotel schafften oder ob sie direkt an den Anleger der Raddampferflotte kommen würden.  
     
 
     
 
     
  Wir fuhren dann mit 2 Autos (in Rudolfs VW-Bus waren wir ja mal schon zu Fünft gut  untergebracht) nach Dresden. Das Wetter war trübe, aber wir waren ja schon froh, dass es nicht regnete.  
  Zuerst gingen wir Richtung Altstadt über die Brühlsche Terrasse und bewunderten die Bauten des Albertinum und der Kunstakademie. Nachdem alle "Paparazzis" wieder zusammen waren, gings an der Kathedrale vorbei und wir hatten das Residenzschloss, den Zwinger und die Semperoper im Schussfeld unserer Kameras. Ich hatte ja schon einen Stadtplan von Dresden gesehen, aber dennoch war ich verblüfft, wie nah die Sehenswürdigkeiten beieinander stehen.  
  Nun mussten wir uns aber sputen, denn eine Raddampferfahrt auf der Elbe stand auf dem Zeitplan. Am Anleger erwarteten uns bereits Carmen und Bernd und wir eroberten uns einen Platz auf dem Raddampfer.... natürlich ganz hinten, damit wir freies Schussfeld hatten *kicher.

 

 
 

  Und es war gut so, denn es gab viel zu sehen und natürlich mussten wir die Schönheiten auch auf einem Foto festhalten.

Karl und Zorbas betrachten ihre Kunstwerke ;-)))

 
     
  Nach der Elbefahrt gingen wir zwischen Residenzschloss und Kathedrale unter dem Übergang hindurch, als es plötzlich wieder heftig zu regnen begann. Na klasse, mein Regenschirm ruhte wohlverwahrt im Koffer in meinem Zimmer ;-(((( Also kurz entschlossen eine Kathedralen-Besichtigung eingeschoben. Da der Regen aber nicht aufhörte, gingen wir in den gegenüberliegenden Stallhof der Residenzanlage, wo wir abermals einigermaßen trocken die Besichtigung überstanden. Egal, nass waren wir ja schon, also weiter zur Frauenkirche, wo wir erst einmal die Schlange der Wartenden bestaunten. Wir beratschlagten, ob es wohl möglich wäre, den Wärter am Ausgang soweit abzulenken, dass wir ungesehen die Frauenkirche betreten könnten, kamen dann aber zu dem Entschluss, dass dies nicht möglich sei, der Wärter sei ja bestimmt ein "Sachse" und die seien bekannterweise "helle Köpfe".  
  Nun mussten wir uns sputen, denn Thomasino hatte für ca. 14 Uhr im Hotel das Mittagsbuffet bestellt (schließlich wollten wir ja denn ermäßigten Zimmerpreis von € 13,-- bekommen). Das Buffet war wirklich lecker und reichlich.  
  Da zwischenzeitlich der Regen aufgehört hatte, beschlossen wir Altenkötzschenbroda - auch liebevoll KLEIN NIZZA genannt - einen Besuch abzustatten. Wirklich malerisch der Ortsteil und es gab reichlich Futter für unsere Kameras. Gerade als wir auf dem Weg zur Elbterrasse waren, überraschte uns wieder einmal ein Wolkenbruch, der sich leider zu einem lang anhaltenden Platzregen ausweitete. Also sind Claudi, Rudolf und ich (ich hatte Gottseidank von Claudia einen Reserveschirm bekommen - meiner lag wie immer sicher im Koffer in meinem Zimmer) im Schnellschritt zum Auto zurückgeeilt. Trotzdem kamen wir klitschenass beim VW-Bus an und beeilten uns, die anderen "schirmlosen" Teilnehmer abzuholen.  
     
 

 

Sie hatten in einem Hauseingang Schutz gesucht

 
     
  Im Hotel angekommen mussten wir uns erst einmal "trockenlegen", denn ein gemütlicher Abend in einer griechischen Taverne stand in Aussicht.  
     
 
     
 
     
  Es wurde vergnügt getafelt, aber ich hatte einfach nach diesem ausgiebigen Mittagsbuffet keinen Appetit und bestellte mir nur Tzatziki mit Scheibenkartoffeln. Bei Karl versuchte ich dann ein Glas Retsina mit Cola, was mir aber gar nicht bekam. Irgendwann im Laufe des Abends wurde mir richtiggehend übel und ich musste das Essen wieder "an einem stillen Örtchen in der Taverne" lassen.  
  Dann war mir etwas leichter und ich konnte der Aufforderung des Wirtes zu einem Tänzchen folgen ;-))) Dennoch war es für mich kein so entspannter Abend wie sonst.  
     
  Am Sonntag trafen wir uns wieder beim Frühstück und wollten den weiteren Verlauf besprechen. Da das Wetter nicht versprach besser zu werden, entschlossen sich Claudia, Rudolf, Carmen, Bernd und Zorbas für eine vorzeitige Heimreise.  
  Thomasino wollte mit Hotte, Karl und mir eine Fahrt mit der Traditionsbahn von Radebeul nach Radeburg machen und wir waren einverstanden und haben es nicht bereut.  
  Den ersten Teil machten wir in einem Abteil, aber an der Haltestelle Moritzburg sind wir dann auf den offenen Wagen umgestiegen und genossen die Fahrt durch die schöne Landschaft mit freier Sicht.  
  In Radeburg hatten wir dann kurzen Aufenthalt und machten einen kleinen Bummel und ich amüsierte mich wieder einmal über die ulkigen Namen von Gaststätten. Dann mussten wir wir wieder zum Dampfzug zurück, da wir die Rückfahrt nicht verpassen wollten.  
  Und was sehe ich? Meine drei Begleiter in einem eifrigen Gespräch mit dem Lokführer und im Zug ging es dann weiter *grins  
     
 
     

 

 
     
  In Radebeul angekommen verabschiedeten wir uns von Karl, der nun auch die Heimreise antreten musste. Thomasino musste zu seinem Familientreffen und Hotte und ich entschlossen uns zu einer weiteren Fahrt nach Dresden. Endlich hatte ich genügend Zeit, die Prachtbauten genauer zu bewundern und wir sind dann auch noch in den Zwinger-Innenhof gegangen. Welch eine Pracht, ich war ganz benommen (diesmal hatte ich meinen Schirm dabei !!!!).  
  Bereits auf einem Foto hatte ich eine schöne Moschee gesehen und wollte mir diese unbedingt auch noch ansehen. Da Hotte "schwächelte", bot ich ihm an alleine weiterzugehen. Ich also mich auf die Socken gemacht und schneller als ich dachte war ich am Ziel angelangt. Leider konnte ich aber nicht nahe genug an den Bau kommen. Um Hotte nicht unnötig lange bei dem unwirtlichen Wetter warten zu lassen, erklomm ich die oberste Terrasse des Glaskastens neben dem Hotel Maritim am Elbufer und hatte freien Blick auf den prachtvollen Bau.  
  Ich war nur enttäuscht, als ich dann hörte, dass das eine ehemalige Zigarettenfabrik war!  
  Zurück zu Hotte genehmigte ich mir dann auch noch eine Bratwurst mit Pommes, welche ich allerdings an hungrige Piepmätze verfütterte, welche sich regelrecht darum balgten ;-)))  
     
  Auf dem Rückweg zur Haltestelle der Straßenbahn genehmigten wir uns in einem Eiscafe noch einen leckeren Eisbecher.  
  Je näher wir in Richtung Coswig kamen, umso mehr verdunkelte sich der Himmel. Hotte unkte noch: "Bestimmt fängt es genau wenn wir aussteigen wieder zu regnen an!" So kam es dann leider auch, nur das es nicht nur regnete, nein es war wieder ein regelrechter Wolkenbruch! Hotte ging nach links zurück ins Hotel um sich umzuziehen und ich marschierte Richtung Taverne, da Iwona meinen Koffer schon mit nach Hause genommen hatte!  
  Klitschnass, wie eine abgesoffene Katze, kam ich in der Taverne an und genehmigte mir erst mal einen heißen Cappuccino. Hotte kam etwas später, zwar kurzfristig trockengelegt, aber bereits wieder durchnässt an und wir bestellten unser Essen. Diesmal hatte ich richtig Appetit und bestellte mir eine Seezunge. Hmmmmmmm, sehr lecker und ich habe alles verputzt! Etwas später kamen dann Iwona und Thomasino und es wurde noch ein netter Abend, obwohl ich die ganze Zeit praktisch "im eigenen Saft" schmorte. (nun ja, durch diese dauernden Wechselbäder von Trockenlegen und Durchweichen haben mir eine kleine Erkältung eingefangen, werde sie aber sicherlich überleben *lach).  
  Auf dem Rückweg brachten wir Hotte zum Hotel und fuhren dann zu Iwona und Thomasino nach Hause, wo uns  "Kasimir" gleich begrüßte *kicher  
     
 
     
 
     
  In den restlichen zwei Tagen zeigte mir Iwona die schöne Gegend u.a. Meißen und die Moritzburg und wir bewunderten noch den weiten Blick vom Bismarckturm in Radebeul. Doch die zwei Tage gingen auch viel zu schnell vorbei und am Dienstagabend brachte mich Iwona dann zum Flughafen in Dresden.  
     
  Danke Iwona für diese zwei schönen, erlebnisreichen Tage !!!!!  
     
  Es gab viel zu sehen für mich und wir hatten sehr viel Spass. Irgendwann nehme ich mir dann auch noch Zeit für die "Innereien". Eine CD der Fotos werde ich Dir baldmöglichst zusenden.  
     
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