Fahrt nach Mecklenburg - Vorpommern

 
 

21.8. bis 25.8.2011

 
 

 

 
     
  Sonntag, 21.8.2011  
  So gegen 7 Uhr kamen die Teilnehmer zu dieser Busreise am ZOB Zuffenhausen an - Margret und einige andere wurden sogar mit einem Taxi von zu Hause abgeholt und zum ZOB gebracht.

Pünktlich um 7,30 war das Gepäck aller Mitreisenden im Bus verstaut und nach Aufnahme der Heilbronner Mitfahrer konnte die Fahrt beginnen. Wider Erwarten war die Reise sehr unterhaltsam, dafür sorgte schon unser Busfahrer Alf. Mit Witzen und kleinen Anekdoten aus seinem Berufsleben verlief die Fahrt reibungslos. Alle 2 Stunden machten wir eine Pause für "Toiletten-Besichtigungen" usw. und als die ersten "Arbeiterschließfächer im Stalin-Barock" zu sehen waren, meinte Alf ... wir wären bald am Ziel.

Die Hotelanlage Reuterhof in Stavenhagen war erreicht und ein "Fremdkörper" war plötzlich im Bus. Er stellte sich als unser Reiseführer Eugen vor, der uns die nächsten 3 Tage begleiten würde.

Nachdem wir unser Gepäck in unseren Zimmern - erstaunlich groß -deponiert hatten, begaben wir uns in den Speisesaal zum Abendessen. Das Buffet war reichhaltig und vielfältig, aber ich hatte mir vorgenommen, mich diese Woche hauptsächlich von Fisch zu ernähren, was ich dann auch meistens tat. Margret und ich haben sogar - egal wo wir waren - immer ein Fischbrötchen verspeist. *lach

 
     
  Montag, 22.8.2011  
  Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet fuhren wir mit dem Bus in Richtung Luftkurort Waren an der Müritz. Der Reiseleiter erzählte uns zu jedem Ort etwas "Wissenswertes" - was ich mir leider nicht alles merken konnte.

In Waren bestiegen wir ein Schiff der Blau Weißen Flotte und machten eine 2-stündige Fahrt auf der Müritz mit einer Kanalfahrt in den anschließenden Kölpensee, dann durch den "Hals der Müritz" in den größten Teil der Müritz. Unser Reiseleiter erklärte uns, die Müritz sei Deutschlands größter Süßwasser-Binnensee. Den Einwand, was denn mit dem Bodensee sei, entkräftigte er damit, dass wir den Bodensee mit Österreich und der Schweiz teilen. Wo er recht hat, soll er auch Recht bekommen.

Die Fahrt war jedenfalls ein Genuss ohne Reue! Landschaftlich sehr schön und es war herrlich, so auf dem See dahin zu gleiten. Wir genossen die Fahrt und erst nachdem wir den Hals der Müritz durchquert hatten, sahen wir wie groß der See wirklich war.

Anschließend fing der Reiseleiter seine Schäfchen wieder ein und wir gingen zum Marktplatz. Hier hatten wir dann "Freizeit" . Margret und ich versorgten uns gleich mit Getränken und machten uns auf zu einem Bummel durch den Ortskern von Waren und natürlich gab es das obligatorische Fischbrötchen.

Auf der Rückfahrt sollte noch eine Besichtigung unseres Ortes Stavenhagen stattfinden, die allerdings sehr kurz ausfiel. Alf beschrieb Stavenhagen wie folgt: "Wenn man in den Ort auf der einen Seite hinein fährt, ist man vorne schon wieder auf der anderen Seite draußen" *lach

Seinen Bekanntheitsgrad hat Stavenhagen dem Schriftsteller Fritz Reuter zu verdanken, der seine Bücher in Mundart schrieb. Auf dem Marktplatz steht ein Denkmal des Literaten und es gibt viele Örtlichkeiten, die immer wieder auf ihn Bezug nehmen. Fritz Reuter soll auch eine Eiche gepflanzt haben, welche bis heute noch außerhalb auf dem Gelände der Hotels und der Einkaufszentren stehen soll. Margret und ich haben sie gesucht und wahrscheinlich auch gefunden - obwohl nirgends ein Hinweis zu sehen war - aber es war die einzige Eiche in dem Gebiet.

Unser Bus fuhr ohne uns zum Hotel zurück, wir zogen es vor, noch ein wenig durch den kleinen Ort zu bummeln und den Weg zum Hotel zu Fuß zu machen. Ein kleiner Ausgleich, dass wir so viel im Bus sitzen mussten.

 
     
  Dienstag, 23.8.2011  
  Um 8,30 - nach dem Frühstück - ging die Fahrt Richtung Fischland Zingst-Darß. Ich war verblüfft über die großen Flächen an Feldern und unbebautem Land und unser Reiseleiter erzählte uns viel über die früheren Gutshäuser usw.

Auf Fischland besuchten wir die Orte Zingst und Prerow - den Besuch der Seemannskirche kürzten wir ziemlich schnell ab, denn wir wurden von einem Schwarm lästiger Fliegen attackiert, von denen Margret ein Andenken mit nach Hause nehmen durfte!

 
     
  Der nächste Stop war beim "Karl`s Erlebnis-Zentrum", oder auch Erdbeerland genannt. Hier waren wir zu Kaffee und einem Stück Erdbeerkuchen mit Schlagsahne eingeladen und anschließend hatten wir noch Freizeit um uns die riesige Anlage anzusehen. Einkaufsmöglichkeiten und Kinder-Spielplätze in Hülle und Fülle - besonders gut gefielen Margret und mir die "Toiletten und speziell die Kindertoiletten" *lach  
     
  Voller neuer Eindrücke ging es dann wieder zurück Richtung unserem Standort Stavenhagen, wo wieder ein leckeres Abendbuffet auf uns wartete.  
     
  Mittwoch, 24.8.2011  
  Abermals Abfahrt in die andere Richtung nach Usedom. Heute war das Wetter etwas trügerisch - aber wir hatten ja unseren ständigen Begleiter (Regenschirm) dabei. Hier wollten wir uns die "Kaiserbäder" ansehen.

Erster Stop war in Ahlbeck. Gerade als wir aus dem Bus aussteigen wollten, ging ein Wolkenbruch nieder und wir sahen schon unsere Felle wegschwimmen. Aber unser Reiseleiter meinte, dass der Regen bald aufhören würde. Obwohl wir uns auf dieses Versicherung nicht recht verlassen wollten, beschlossen wir auszusteigen und uns die Seebrücke von Ahlbeck anzusehen.

Da sich das Wetter dann tatsächlich schnell besserte beschlossen Margret und ich zu Fuß nach Heringsdorf zu spazieren. So konnten wir die teilweise sehr schönen Hotels und Ferienhäuser an der Uferpromenade bewundern. Wir waren total erstaunt, als wir merkten, dass wir schon in Heringsdorf angekommen waren. Hier besonders erwähnenswert u.a. die Bauten der Villen Dellbrück und Oechsler, letztere ist bis heute in Privatbesitz.

Auf der Seebrücke von Heringsdorf war ein richtiger Trubel, da es dort sehr viele Geschäfte gab und von hier aus auch Schiffsverkehr stattfand. Trotz der kühlen Wassertemperatur von 17° war der Strand gut besucht aber nur vereinzelte Schwimmer zu sehen.

 
     
  Nach unserem Mittagessen - Fischbrötchen mit Kaffee - machten wir noch einen Spaziergang durch Heringsdorf und um 14,30 waren wir im Hotel Pommerscher Hof zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Anschließend holte uns Alf vor dem Forum wieder mit dem Bus ab und die Rückfahrt zum Hotel verlief wie immer sehr informativ.

Unser letztes Abend-Buffet wartete schon auf uns und Margret und ich machten noch unseren obligatorischen Verdauungs-Spaziergang.  Nachdem wir unsere Koffer gepackt hatten, setzten wir uns noch zu einem "Absacker" in Margrets Zimmer. Es sollte heute nicht so spät werden, denn morgen kam ja wieder die anstrengende Rückfahrt auf uns zu.

 
     
  Donnerstag, 25.8.2011  
  Alf hatte uns gebeten pünktlich um 8 Uhr mit unserem Gepäck beim Bus zu erscheinen und unser Gepäck nach Aufrufen des Zielortes abzugeben. Die Fahrt verlief wieder genau wie die Hinfahrt reibungslos und ohne nennenswerte Ereignisse.

Beim ZOB Zuffenhausen schnappte sich jeder sein Gepäck und nach der allgemeinen Verabschiedung  ging jeder seinem endgültigen Ziel entgegen.

 
   

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FAZIT:

5 Tage voller neuer Eindrücke und ein - wie immer -  sehr gut organisiertes Programm von Baumeister Reisen ließen diese Fahrt zu einem sehr schönen Erlebnis werden !