Historischer Stadtkern  
   

Am linken Elbufer, im Flussbogen gelegen, befindet sich das historische Zentrum Dresdens. Jahrhundertelang von mächtigen Festungsmauern geschützt, entfaltete die sächsische Residenzstadt hier Pracht und Betriebsamkeit.

Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg hat die Dresdner Altstadt reizvolle Bauten bewahrt oder vor allem wieder gewonnen. Der Wiederaufbau des Stadtzentrums  und vor allem der Dresdner Frauenkirche mit dem prachtvollen barocken Kuppelbau prägt nun wieder die Dresdner Altstadt.

 
     
  Brühlsche Terrasse  
  Die prachtvolle Promenade entstand durch barocke "Umnutzung" der mächtigen Festungsanlagen am Altstädter Elbufer. Bauherr war der einflusssreiche sächsische Minister Brühl, der sich das Areal ab 1739 stückweise von seinem Kurfürsten schenken und hier einen barocken Lustgarten nebst Palais, Belvedere und weitere Bauten errichten ließ.

 

     
             
     
             
     

Bodenschmuck auf der Brühlschen Terrasse

             

Seit 1814 ist die "Brühlsche Terrasse für die Öffentlichkeit zugänglich. Seitdem führt eine große Freitreppe, flankiert von Figuren der "Vier Jahreszeiten" vom Schlossplatz auf die Festungsmauern.  Terrasse und Bauten erfuhren am Ende des 19.Jahrhunderts deutliche Veränderungen: Die Brühlschen Bauten wurden abgerissen und es entstanden die Monumentalbauten, die heute noch die Elbansicht Dresdens bestimmen: u.a. Kunstakademie und Albertinum

 
     
 
     
             
 

 

 

             
 
 

 

 

 
   

 

 
  Kathedrale  
  Im Jahre 1697 trat Friedrich August I. Kurfürst von Sachsen zum Katholizismus über. Der von ihm gewünschte Bau einer katholischen Hofkirche konnte allerdings erst durch seinen Sohn, Kurfürst August II. realisiert werden. Der spätbarocke Bau entstand zwischen 1738 bis 1754.  
  78 Steinfiguren schmücken Balustraden und Nischen  
     
 
     
 
     
  Von der Kathedrale führte ein Durchgang in das Residenzschloss  
     
 

 
 
   

 

 
  Residenzschloss  
  Die Baugeschichte des Dresdner Schlosses reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Bis 1918 diente es dem sächsischen Landesfürsten als Wohn- und Regierungssitz. In diesem Zeitraum erfuhr das Schloss zahlreiche Umbauten. Nach dem Brand 1701 wurde das Schloss in den Regierungszeit Friedrich Augusts I. Kurfürst von Sachsen und König von Polen, mit barocker Ausstattung wieder aufgebaut.  
  Nach Luftangriffen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs brannte auch das Schloss mit seinen rund 500 Räumen bis auf die Grundmauern nieder. Der größte Teil der kostbaren Innenausstattung ging verloren.  
  1985 startete der Wiederaufbau als Museumskomplex.  
     
 
     
 
   

Stallhof

 
  Angrenzend an den ausgedehnten Komplex des Residenzschlosses diente der Stallhof ab 1591 vor allem als Schauplatz für höfische Lustbarkeiten. Hier fanden Turniere, Ringstechen und Hetzjagden statt. Das Bild des Stallhofes wird durch den langen Gang mit seinen Arkaden geprägt. Kanzleihaus, Georgentor und Johanneum schaffen einen eindrucksvollen baulichen Rahmen.  
     
 
     
 
     
  Alljährlich findet hier im Dezember der mittelalterliche Weihnachtsmarkt statt.  
     
  Fürstenzug  
  Wohl zu den bekanntesten Dresdner Sehenswürdigkeiten zählt der 102 Meter lange "Fürstenzug" an der Nordwand des Stallhofes. In 35 überlebensgroßen Figuren sind die Fürsten und Könige des sächsischen Herrscherhauses Wettin sowie Vertreter des sächsischen Bildungsbürgertums dargestellt.  
  Der Wandfries wurde von 1904 bis 1907 auf 25.000 fugenlos gesetzte Meißener Porzellankacheln übertragen.  
     
 
     
 
   

Dresdner Frauenkirche

 
  Sie stellt einen der Höhepunkte des protestantischen Kirchenbaus in Sachsen und ein Meisterwerk des europäischen Barock dar und wurde zwischen 1726 und 1743 errichtet.  
  Im Februar 1945 zerstört, folgte der 1994 begonnene Wiederaufbau. Unter Verwendung der geborgenen Bauteile ist die Frauenkirche neu entstanden, unterstützt mit umfangreichen Spenden aus vielen Ländern der Welt. Auch der Dresdner Neumarkt und die umgebenden Straßenzüge wurden wieder aufgebaut  
     
 
     
 
   

Semperoper

 
  Dresdens Operntradition reicht bis in die Renaissance zurück. Sie war zunächst eng mit dem kurfürstlichen Hof verbunden. 1838 wurde das Opernhaus am Theaterplatz errichtet, das jedoch bereits 1869 abbrannte.  1871 bis 1878 entstand der zweite Bau im Stil der italienischen Renaissance.  
     
 
     
 
   

Zwinger

 
  Dresdens schönstes spätbarockes Bauwerk befindet sich im Zentrum der Altstadt. Die Bezeichnung "Zwinger" kommt von der ursprünglichen Lage zwischen äußerer und innerer Festungsmauer her. Die Anlage besteht heute aus dem weiten Innenhof, den verschiedenen Pavillons, den Bogengalerien und dem Galeriebau.  
  Von 1710 bis 1728 beauftragte Kurfürst Friedrich August I (August der Starke) die ersten Bauten. Die zunächst offene Südseite wurde 1855 mit einem Museumsbau im Stil der italienischen Renaissance geschlossen.  
     
 
     
             
 

   
 
     
  Der Zwingerhof besticht durch seine Weitläufigkeit und die schöne Gartenanlage mit den Wasserspielen.  
   

 

 
  Yenidze  
  Was den westlichen Rand der Innenstadt so eindrucksvoll markiert, ist keine Moschee, sondern ein 1908/09 im pseudoorientalisch-maurischen  Baustil erbauter und mit einer kunstvoll gestalteten, farbigen Glaskuppel bekrönter Industriebau. Hier schuf sich die Zigarettenfirma "Yenidze" ein Lager- und Fabrikationsgebäude mit enormer Ausstrahlung.  
  Der später als Tabakkontor genutzte monumentale Bau beherbergt heute detailgetreue Rekonstruktion der einstigen Büroräume und ein Restaurant.

Unter der Glaskuppel finden Märchen - Lesungen in traumhaft orientalischer Atmosphäre statt.

 

 
 
   

 
 
     
  Bereits am ersten Tag fiel mir dieses Gebäude auf und beim zweiten Stadtbummel in Dresden musste ich mir das Bauwerk einfach aus der Nähe ansehen.  Leider kam ich nicht nahe genug an das Gebäude und so bestieg ich kurz entschlossen die oberste Terrasse des  Glasgebäudes neben dem Hotel Maritim am Elbufer.  
   

 

 
 

Dresden - Impressionen

 
     
 

     
             
 

   

             

 

   
             
     

 

   
             
     
             
   

   
 
     
 

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