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Am gegenüberliegenden Nilufer Theben-West Um von Luxor aus die Totenstadt Theben-West zu besuchen, muss man den Nil überqueren. Die Eintrittskarten löst man an der Anlagestelle des Tourist Ferry Boat für jede Sehenswürdigkeit einzeln. Mit dem Auto lassen sich die Strecken zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten, vor allem im Sommer, am bequemsten zurücklegen. Nicht versäumen sollte man jedoch eine Wanderung auf dem großartigen Saumpfad zwischen dem Tal der Könige und Deir el-Bahari. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dort sind das Tal der Könige, der Tempel von Deir el-Bahari, die Noblengräber, das Ramesseum, die Künstlergräber von Deir el-Medina, das Tal der Königinnen, der Tempel von Medinet Habu und die Memnonkolosse.
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Das Tal der Könige (Pharaonengräbern)
Deir el-Bahari Schon König Mentuhotep aus der 11. Dynastie hatte seinen Totentempel terrassenförmig angelegt. Hatschepsuts Baumeister und Günstlinge Senenmut und Dedia, die Chefs der Tempelausschmücker vom Amuntempel in Karnak, griffen etwa 500 Jahre später die Idee eines Terrassentempels wieder auf und errichteten ihrer Königin diesen einmaligen Bau. Er liegt neben dem Tempel Mentuhoteps, und ist halbkreisförimig umgeben von bis zu 300 m hohen Steilfelsen in einem großartigen malerischen Talkessel. Hatschepsut war das einzige noch lebende Kind von Thutmosis I. und seiner bereits verstorbenen Frau Ahmes. Sie heiratete ihren Halbbruder Thutmosis II. und übernahm nach seinem frühen Tod anstelle des minderjährigen Thutmosis III., Sohn ihres Mannes und einer Nebenfrau, die Regierung. Sie herrschte etwa 20 Jahre in Frieden, bis nach ihrem Ende, über das wir nichts wissen, Thutmosis III. die Macht an sich riß. Der Neffe und Stiefsohn Hatschepsuts suchte alle Erinnerungen an die ihm verhasste Königin und Halbtante zu tilgen. Man meißelte sie an Tempeln und Denkmälern aus, wo immer es möglich war, und ihr Name wurde oftmals auch durch den ihres Nachfolgers Thutmosis III. ersetzt. Da zudem ihr Totentempel neben Hathor und Anubis vor allem dem Amun geweiht war, ließ später Echnaton auch Namen und Bild dieses Gottes zerstören. All diese Eingriffe erklären den schlechten Zustand der Reliefs.
Tempel Deir el-Bahari (der Tempel der Hatschepsut),
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Der Eingang zur Grabkammer im Hatschepsut-Tempel, sie ist aber nie benutzt worden. Ihr Grab liegt im Tal der Könige und ist unmittelbar am Felshang gelegen. Hier wurden die sterblichen Reste der Hatschepsut und ihres Vaters Thutmosis I. beigesetzt.
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Das Ramesseum Dieser Totentempel von Ramses II. war dem Reichsgott Amun geweiht und gleichzeitig wurden hier in einer Art Tempelschule Schreiber und Maler ausgebildet. Er war zentraler Teil einer mächtigen Anlage, in der sich innerhalb einer Ziegelumwallung (270 x 175 m) ein Palast von Ramses II., ein kleiner Tempel von Sethos I., Magazine, Ställe, Speicher und Wohnungen für die Bediensteten befunden haben. Alle Ziegelbauten sind vollkommen zerfallen, der Totentempel stark zerstört. Dennoch gehört er selbst mit seinen Resten zu einer der interessantesten und gigantischsten Ruinenstätten in Theben - West.
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Old Kourna im Tal der Könige Südlich des Hatschepsut-Tempels fanden Fellachen 1875 in einer Felskammer die Mehrzahl der Mumien ägyptischer Pharaonen aus der 17. bis 20. Dynastie, die man zur Zeit der 21. Dynastie aus Furcht vor Grabräubern dort oder im Grabe des Amenophis II. gemeinsam noch einmal beigesetzt hatte. Abd-er-Rassul aus Kurna, ein Grabräuber des 19. Jahrhunderts, konnte fast sechst Jahre lang diese Mumien ausplündern, dann endlich brachte man sie 1881 nach Kairo. In der Nähe fand man in einem Massengrab 163 Särge thebanischer Priester.
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Ein Haus in Old Kourna mit seinen Wandmalereien, die nur diejenigen anbringen durften, die eine Pilgerreise nach Mekka gemacht hatten. Diese Malereien stellen die Pilgerreise dar.
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Memnon-Kolosse die wie steinerne Wächter das Tal der Könige bewachen. Einst flankierten die beiden Sitzfiguren Amenophis III. den Eingangspylon seines Totentempels, der bis auf kümmerliche Reste einiger Fundamente verschwunden ist. Im Altertum bereits galten diese kolossalen Sitzbilder als Weltwunder. Sie sind jetzt 17,9 m hoch, mit Krone waren es einst etwas 21 Meter
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