Halbinsel Sinai

 
   

Nach dieser erlebnisreichen Rundreise wollten sich einige von uns noch auf der Halbinsel Sinai in Sharm el Sheik erholen und das herrliche Meer genießen. Wir hatten ein tolles Hotel

 

 
 

Hotelanlage

Frühstück und Abendessen vom Buffet

wunderschöne Strandanlagen

 und zur Abwechslung machten wir noch einen

Kamelausritt in die Wüste

und waren Gäste von Beduinen

 

Katharinenkloster

Es liegt 1570 m hoch in einem Tal zwischen den Bergen Gebel Safsafa, Gebel Musa (Mosesberg), Gebel Katerin (Katharinenberg) und Gebel Mega. Der heilige Markus soll das Christentum nach Ägypten gebracht haben, und das Einsiedler- und Mönchsleben wurde in Ägyptischen Wüsten geboren. So gab es schon um 300 eine kleine Gemeinschaft von Mönchen am Fuße des Berges Sinai. Im Jahre 3215 besuchte die Mutter Konstantins, Kaiserin Helena, den heiligen Berg und ließ an seinem Fuß eine kleine Kirche errichten.

Zwischen 550 und 560 gründete Kaiser Justinian I., der auch die Hagia Sofia in Konstantinopel erbauen ließ, auf Wunsch der Mönche offiziell das Kloster als umwallten Festungsbau und legte zum Schutz der Mönche vor den Beduinen eine kleine Garnison aus römischen und ägyptischen Soldaten an. Ursprünglich waren Kirche und Kloster der Gottesmutter und der Verklärung Christi geweiht. Den Namen Katharinenkloster erhielt die Anlage nach einem christlichen Mädchen, das in Alexandrien den Märtyrertod erlitten hatte; sicher ist, dass man erst im Mittelalter die im 8. Jahrhundert aufgefundenen Reliquien der heiligen Katharina hierhin überführt hat und man das Kloster nach ihr benannte.

Seit dem 7.Jahrhundert und bis ins 18. Jahrhundert hinein wurden die Mönche mehrmals aus ihrem Kloster vertrieben. Das Kloster ist seit 1575 als Erzbistum (das kleinster der Welt) selbstständig. Die Mönche wählen den Erzabt aus ihrer Mitte, er und vier Archimandritten verwalten das Klostervermögen, das u.a. aus Besitzungen auf mehreren griechischen Inseln besteht. Sie befolgen die Regeln des heiligen Basilius des Großen aus Cäsarea, des Vaters des morgenländischen Mönchstums  und sie gehören nicht zur koptischen sondern zur griechisch-orthodoxen Kirche.

 

 
 

 

 
 

Das Katharinenkloster und die Kapelle des brennenden Dornbusches

 

 
 

Morgens um 4 Uhr Aufstieg auf den Mosesberg, um dort den Sonnenaufgang zu genießen. Es war ein überwältigendes Erlebnis, das Farbenspiel der aufgehenden Sonne zu beobachten.

 

 
  Zurück